Preisverleihung 2011

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Mit dem Preis Demokratie im Betrieb zeichnet die Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben 2011 zum zweiten Mal Initiativen, Projekte, Personen oder Aktionen aus, die für mehr Demokratie und Beteiligung in Unternehmen stehen. Schirmherr ist Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.

Der erste Preis geht an Kornelia Dubbel. Seit 45 Jahren arbeitet sie bei der aus der Privatisierung der Bundespost hervor gegangenen Deutschen Telekom Kunden-Service GmbH West in Düsseldorf. Fast ebenso lang engagiert sie sich für die Verbesserung der Einkommens- und Arbeitsbedingungen der Belegschaftsmitglieder. Im Zentrum ihrer Bemühungen stehen dabei betriebliche und gewerkschaftliche Initiativen gegen Lohndrückerei, unzumutbare Schichtdienst-Belastungen und die damit einher gehende Unvereinbarkeit von Familie und Beruf für viele der zumeist weiblichen Beschäftigten. „Dies tut sie mit unglaublicher Energie, mit Hartnäckigkeit und mit einer Beispiel gebenden Haltung“, sagte Malte Hinz, Chefredakteur der Westfälischen Rundschau, in seiner Laudatio.

Der zweite Preis Demokratie im Betrieb 2011 wurde an die Jugend- und Auszubildendenvertretung der Stadt Bochum vergeben.

„Ihr ist es mit Hilfe des neuen Konzepts „Ausbildung 1plus“ gelungen, Ausbildungsplätze in Bereichen einzurichten, die wegen der rigiden Finanzaufsicht der Bezirksregierung zuvor weggefallen waren. Dieser innovative Ansatz kann ein Beispiel für andere Kommunen und Bereiche sein und Impulse für die Schaffung vieler qualifizierter Ausbildungsplätze geben. Wir sehen hierin ein hervorragendes Beispiel für gelebte Demokratie im Betrieb“, so ver.di-Landesleiterin Gabriele Schmidt in ihrer Laudatio.

Ein weiterer zweiter Preis ging an den Betriebsrat von Nokia Siemens Networks in Düsseldorf. Aus der Begründung der Jury von Prof. Dr. Ludger Pries:

„In der heutigen Zeit gehören Zusammenschlüsse und Ausgründungen von Betrieben zum Alltag. Für die Beschäftigten und ihre Betriebsräte sind damit Chancen, aber auch enorme Herausforderungen verbunden. Dem Betriebsrat von Siemens-Nokia ist es gelungen, den Zusammenschluss der Kommunikationsbereiche von Nokia und Siemens zur Nokia Siemens Networks GmbH & Co.KG in Düsseldorf ohne Rechtsstreit und bei fast vollständigem Erhalt der Mitarbeiterrechte mitzugestalten. Betroffen waren hiervon immerhin fast 1.000 Beschäftigte.“ 

Die Vorsitzende von Arbeit und Leben NRW, Regina Schumacher-Goldner, gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern und betonte: „Es gehört ausdrücklich zu unseren Zielen, die Durchsetzung betrieblicher Demokratie zu unterstützen und zu begleiten. Deshalb werden wir den Preis 2013 zum dritten Mal ausschreiben und vergeben.“

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Zusätzliche Informationen

„Demokratie muss man lernen…Und diejenigen, die das wissen und gezeigt haben, wie das geht – die sind die wahre Elite.“

Heribert Prantl, Preisverleihung 2009
Leiter Ressort Innenpolitik bei der Süddeutschen Zeitung

„Unsere Standortvorteile sind: die betriebliche Mitbestimmung und die Menschen, die diese Demokratie im Betrieb mit Leben füllen.“

Guntram Schneider
Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen a. D.


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