Mitgliederversammlung 2015

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44. Mitgliederversammlung in Hagen

Ukraine-Konflikt und Europäische-Friedensordnung

Am 16. Juni 2015 hatte Arbeit und Leben NRW zur 44. Mitgliederversammlung nach Hagen eingeladen. Dort werden über Arbeit und Leben Berg-Mark seit Jahren, unter anderem mit der Veranstaltungsreihe „Gegen den Strom“, Akzente gesetzt.

In ihrer Begrüßung verwies die neue Direktorin des Landesverbands der Volkshochschulen, Ulrike Kilp, insbesondere auf die schwierigen strukturellen Rahmenbedingungen in der Weiterbildung. „Die dadurch entstandenen zahlreichen prekären Arbeitsverhältnisse für Dozentinnen und Dozenten sind ein Skandal, der dringend politisch gelöst werden muss. Die Landesorganisationen der Weiterbildung sprechen in dieser Sache mit einer Stimme und werden gemeinsame Lösungen suchen.“, so Kilp.

Jochen Becker, Fachbereichsleiter Bildung der Stadt Hagen, lud in seiner Begrüßungsansprache zur 111. Veranstaltung aus der Reihe „Gegen den Strom“ ein, die er gemeinsam mit Jochen Marquardt, Geschäftsführer der DGB-Region Ruhr/Mark, konzipiert und seit 2004 erfolgreich organisiert hat. Die Veranstaltungsreihe ist mittlerweile das Markenzeichen von Arbeit und Leben in der Stadt geworden. „Uns ist es wichtig Bildung dort anzubieten, wo wir glauben die Menschen zu erreichen, unterwegs, vor Ort zu sein. Bildungspolitik darf nicht fragen ‚Was ist möglich?‘, sondern muss fragen ‚Was ist nötig?‘.“, so Marquardt.

Der Friedensforscher Prof. Dr. Hajo Schmidt von der Fern-Universität Hagen stellte in seinem Vortrag die beiden Hauptnarrative zur Ukraine-Krise gegenüber. In den deutschen Medien dominiere klar die Version, in der Putin der Hauptschuldige sei, der eine Wiederbelebung des Sowjetreichs anstrebe. Die gegensätzliche Erklärung werde häufig vernachlässigt, sei aber plausibler. Danach habe Russland die von der NATO angestrebte Umwandlung der Ukraine in einen weiteren westlichen Vorposten nicht hinnehmen können. Unabhängig davon welchem Narrativ man folge, sei aber jenseits der Verabredungen zu einem Waffenstillstand (Minsk II) die Rückkehr zum Prinzip der gemeinsamen Sicherheit unbedingt notwendig um dauerhafte Stabilität zu gewährleisten.

Landesgeschäftsführer Günter Schneider und die Vorsitzenden von Arbeit und Leben NRW, Andreas Meyer-Lauber und Monika Biskoping, freuten sich in der Geschäftssitzung über die stabilen wirtschaftlichen Verhältnisse und die guten Perspektiven. Insbesondere im Projektbereich konnte Arbeit und Leben NRW sich in den vergangenen Jahren bei wichtigen Themen, wie Arbeitsmigration und Grundbildung, erfolgreich positionieren. Außerdem sei ein Prozess in Gang gesetzt worden, bei dem weitere Qualitätsschritte für die Optimierung der Bildungsangebote für Betriebliche Interessenvertretungen eingeleitet werden.

Als Nachfolgerin von Monika Schwarz wurde Corinna Groß neu in den Vorstand gewählt. Sie ist seit März 2015 stellvertretende Leiterin des ver.di-Landesbezirks NRW und dort für Bildung zuständig ist.

Impressionen

 

Andreas Meyer-Lauber begrüßt mit Monika Biskoping und Günter Schneider die  Anwesenden und eröffnet die Geschäftssitzung der Mitgliederversammlung.

 

Günter Schneider berichtet über das erfolgreich abgeschlossene Geschäftsjahr 2014 und bedankt sich sowohl beim Vorstand, den Mitgliedern und bei allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Arbeit und Leben NRW für die gute Zusammenarbeit.

 

 

Monika Engel empfiehlt, Vorstand und Geschäftsführung zu entlasten, da auch im Jahr 2014 die Prüfungen der Revision ohne Beanstandungen verlaufen sind.

 

 

Die Mitgliederversammlung gratuliert Corinna Groß zur einstimmigen Wahl in den Vorstand. Sie übernimmt den Platz von Monika Schwarz, die ausgeschieden ist.

 

Weitere Impressionen

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