Impressionen 2014

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„Wir sind gekommen, um zu bleiben – und um zu verändern!“

Herta Däubler-Gmelin motiviert Teilnehmerinnen auf dem 3. Tag für betriebliche Interessenvertreterinnen von Arbeit und Leben NRW in Essen

Mehr als 120 Frauen kamen zum Betriebsrätinnentag nach Essen. Gemeinsam organisiert hatten die Veranstaltung Arbeit und Leben NRW, DGB NRW und ver.di NRW. Einen Tag lang konnten sich hier die Teilnehmerinnen aus Betriebs- und Personalräten sowie anderen Interessensvertretungen miteinander austauschen.

Neben dem persönlichen Austausch setzte die Veranstaltung auf Fachforen und Vorträge von Expertinnen. Darunter waren NRW-Staatssekretärin Martina Hoffmann-Badache, die Stellvertretende Vorsitzende des DGB NRW Sabine Graf und die ehemalige Bundes-Justizministerin Herta Däubler-Gmelin.

Graf sprach über die besondere Bedeutung von Netzwerken für betriebliche Interessensvertreterinnen. Sie machte Mut, den Tag zum Netzwerken zu nutzen: „Lassen Sie sich von den Referentinnen inspirieren, nehmen Sie Wissen und Ideen auf. Tragen Sie die Ideen und Erkenntnisse in ihre Netzwerke. Erweitern Sie ihre Netzwerke.“

Auch Däubler-Gmelin betonte, wie wichtig es sei, Netzwerke zu schmieden. Gemeinsam mit anderen Frauen, solle man Strategien planen und sich gegenseitig in Sitzungen zitieren. „Das klingt lächerlich, aber es wirkt.“ Frauen in Betriebsräten sieht die 71-Jährige in einer wichtigen Rolle: „Wir sind gekommen, um zu bleiben – aber auch um zu verändern und es besser zu machen!“

In Workshops und Vorträgen vertieften die Teilnehmerinnen Fragen der betrieblichen Interessensvertretung: Wie kann die Diskriminierung von Teilzeitbeschäftigten verhindert werden? Welche Durchsetzungsstrategien für Frauen wirken tatsächlich? Und wie kann man Beruf und Privatleben vereinbaren? Immer wieder war auch Social Freezing – das Einfrieren von Eizellen aus Karrieregründen – ein Thema. Auf einer Stellwand hatten die Teilnehmerinnen Ideen zur Frauenförderung im Betrieb notiert. Am Ende fand sich kaum noch Platz zwischen Vorschlägen wie Mentoring für Frauen oder Halbtagsausbildungsplätzen und –qualifizierungen. Mit Blick auf die sehr gelungene Veranstaltung resümierten die Teilnehmerinnen: „wie wir sehen gibt es doch ganz andere Möglichkeiten der Frauenförderung als Eizellen-Einfrierung!“

Impressionen Betriebsrätinnentag 2014

 
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