Arbeit 4.0 - Die Digitalisierung der Arbeitswelt

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Arbeit 4.0 - Die Digitalisierung der Arbeitswelt

Herausforderung für Betriebliche Interessenvertretungen

Vom 26. – 28. Oktober 2015 hatte Arbeit und Leben NRW zur Fachtagung „Arbeit 4.0 – Die Digitalisierung der Arbeitswelt“ nach Berlin eingeladen. Den Kern der Veranstaltung bildeten die Fragen worauf sich Betriebliche Interessenvertretungen bereits heute vorbereiten müssen und wie sie die Zukunft der Arbeit unter veränderten Rahmenbedingungen mitgestalten können. Gemeinsam bearbeitet wurde das Thema in einer Vielzahl von Vorträgen sowie branchenbezogene Workshops.

Unter dem Titel „Heute ist schon Morgen… Arbeit 4.0 – Die Revolution hat bereits begonnen“ gab Michaela Evers-Wölk vom Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung zum Einstieg einen Überblick der gesellschaftlichen Entwicklung, Megatrends und Handlungsfelder. Dabei wurde schnell klar, dass der Wandel bereits begonnen hat – das Tempo und die Intensität mit dem er sich vollzieht in den kommenden aber noch stark zunehmen werden. 

Es folgten Vorträge von Prof. Dr. Wolfgang Däubler, Dr. Peter Wedde, Dr. Frank Lorenz und Karl-Heinz Brandl.  Sie gingen auf einzelne Themenfelder, von Datenschutz über Crowdwork bis hin zu Arbeits- und Gesundheitsschutz, und Handlungsoptionen unter den veränderten Rahmenbedingungen detailliert ein. Im Anschluss an die Vorträge entstanden rege Diskussionen, die Erfahrungen aus der betrieblichen Praxis ergänzten und verdeutlichten, wie wichtig der Austausch in diesem noch jungen Arbeitsfeld ist. 

Die branchenbezogenen Workshops boten weiteren Raum zum Austausch und auch dort wurde angeregt diskutiert. Thematisiert wurden die Veränderungen in den Branchen Kommunikation und IT, Postdiensten Spedition und Logistik sowie der Industrie.

Insgesamt gelang mit der Veranstaltung ein guter Einstieg in ein komplexes neues Themenfeld, der Bedarf nach Information und Austausch bleibt angesichts der Dynamik aber weiterhin hoch. Beides spiegelte sich in den Rückmeldungen der Teilnehmenden wieder, weshalb nach der abschließenden Podiumsdiskussion auch sogleich eine Folgeveranstaltung für 2016 verabredet wurde.   

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