Wandern zwischen den Welten

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Wandern zwischen den Welten

Wie fühlt es sich für Migrantinnen und Migranten an ihre Städte und Dörfer zu verlassen, um sich ein neues Leben anderswo aufzubauen? Welche Erfahrungen machen sie bei der Arbeitssuche und auf dem Arbeitsmarkt?  

Diesen wichtigen Fragen widmete sich die Stipendiatin Anikó Fischer von November 2014 bis Januar 2015 für drei Monate in ihrem Projekt „Wandern zwischen den Welten: Migration und Arbeit“. Die junge Frau aus Budapest war  im Rahmen von „Politische Bildung in Aktion“ bei Arbeit und Leben NRW im Einsatz.

Im Zentrum des Projektes standen zum einen Interviews mit Migrantinnen und Migranten, die zum Arbeiten nach Deutschland gekommen sind. Zudem wurden junge Menschen, deren Familien seit Generationen in Deutschland leben, zu ihren Erfahrungen auf dem Arbeitsmarkt befragt. Ihre Erzählungen und Erinnerungen wurden mit Hilfe von Comics und Zeitleisten zum Leben erweckt. Das Medium Comic ermöglichte es, die Geschichten nachzuzeichnen sowie Stimmungen und Gefühle einzufangen.

Während der „Aktionstage Politische Bildung“ wurden die Comics im Jugendzentrum „Stockumer Schule“ gezeigt. Dort wurde die Ausstellung am 13. Mai 2015 eröffnet: Die Besucher konnten bei einem Workshop Selbsterlebtes durch ihre Zeichnungen lebendig werden lassen.

Fortsetzung von "Wandern zwischen den Welten"

Als Fortsetzung von „Wandern zwischen den Welten“ wurde ein Seminarkonzept entwickelt, welches mit Mitteln des Landes NRW und des Europäischen Sozialfonds an verschiedenen weiterführenden Schulen im Themenfeld „Flucht und Migration“ umgesetzt wird. Ziel ist es, einen Begegnungsraum für Teilnehmende mit und ohne Flucht- sowie Migrationsgeschichte zu schaffen. Die Seminare setzen an den Biografien der Teilnehmenden an. Mittels Methoden aus der interkulturellen sowie vorurteilsbewussten Bildungsarbeit werden (eigene) interkulturelle Erfahrungen sowie wechselseitige Bilder thematisiert, mit dem Ziel kulturübergreifende Verbindungen und Anknüpfungspunkte mit den Teilnehmenden herauszuarbeiten. Auch um mögliche Sprachbarrieren zu überwinden, wird mit Comics und Symbolen im Themenfeld sowie mit Landkarten gearbeitet. Es kommen auch Rollenspiele zum Einsatz, bei denen in der Gruppe alternative Reaktionen und Argumente z.B. auf rassistische Diskriminierung erarbeitet werden.

Mit den Seminaren wird die Soziale Kompetenz der Teilnehmenden im Sinne der interkulturellen Kompetenz und der Teamfähigkeit gestärkt: Den Teilnehmenden wird ein Perspektivwechsel ermöglicht. Durch die Begegnung wird die Migrationsgesellschaft erlebbar und mögliche Vorurteile werden abgebaut. Da verstärkt in interkulturell gemischten Kleingruppen gearbeitet wird, wird auch die Fähigkeit gestärkt, in vielfältig zusammengesetzten Gruppen zu arbeiten und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.


Veranstaltung 14./15.03.2017


Deutsch-Französischer Tag 2017

Anlässlich des Deutsch-Französischen Tags 2017 haben wir einen Workshop im Jugendkulturcafé Franzmann in Düsseldorf angeboten. In dem Workshop arbeiteten Jugendliche und junge Erwachsene mit und ohne Fluchterfahrung gemeinsam an dem Thema „Migration und Sprachvielfalt”. Gemeinsam mit dem St. Ursula Berufskolleg und der Offenen Tür Ritterstraße wurde dieser Workshop veranstaltet. Dabei entstand dieses Video:

Impressionen

Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Teilnehmerinnen und Teilnehmer
Teilnehmerinnen und Teilnehmer

Veranstaltung 08./09.11.2016 - Impressionen

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Zusätzliche Informationen

Förderung


Kontakt

Maria Wigbers

Bildungsreferentin

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