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Seminarnummer

19-WB00006

Termin

26.07.2019 - 28.07.2019

Ort

Hotel Victoria

Seminarinhalte:

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Beschreibung

Rassenwahn, Führerkult und Militarisierung prägten nach 1933 das Leben in einer Stadt, die von einem der berüchtigtsten Nationalsozialisten dominiert wurde: Julius Streicher. In dieser Zeit wurde Nürnberg zum NS-Kultort, der zur deutschesten aller deutschen Städte stilisiert wurde. Mit Bombenkrieg und Endkampf wurde die historische Stadt dann dem Erdboden gleichgemacht. Unser Studienseminar begibt sich auf eine Spurensuche zu Orten der Erinnerung unter anderem zum Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände. Neben dem Reichparteitagsgelände nutzten die Nationalsozialisten auch die pittoreske Altstadt als Kulisse für ihre Propagandaveranstaltungen. Wir werden der Frage nachgehen, warum gerade Nürnberg für diese Inszenierung ausgewählt wurde und wie sich Nürnberger Wahrzeichen, Geschichtsbilder und Traditionen dadurch verändert haben. Die Teilnehmenden erfahren, wie sich die Stadt Nürnberg mit dieser spezifischen Geschichte als Reichsparteitagsstadt und Schauplatz der Nürnberger Prozesse auseinandergesetzt hat und mit Dokumentationszentren, Gedenkorten im öffentlichen Raum und umfangreichen pädagogisch begleiteten Rundgängen die Erinnerungskultur aufrechterhält.

Ziel des Studienseminars ist es, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine vertiefende Auseinandersetzung mit der nationalsozialistischen Geschichte zu ermöglichen und Diskussionen über mediale Verführbarkeit, Instrumente der Macht- Inszenierungen und Propaganda-Methoden anzustoßen.

Die Unterbringung erfolgt in Einzelzimmern bzw. Doppelzimmern. Incl. Frühstück.
Kosten: EZ 190 €, DZ 110 €
Die Anreise erfolgt in Eigenregie.

Detailiertes Programm auf Anfrage

Kosten:

190,00 €

Kontakt:

David Mintert
Email: mintert@aulnrw.de
Telefon: 0211 - 938 00 -12
Fax: 0211 - 938 00 -25
Annett Tiedtke
Email: tiedtke@aulnrw.de
Telefon: 0211 - 938 00 -30
Fax: 0211 - 938 00 -27

Ich besuche die Seminare von Arbeit und Leben, weil ich der Meinung bin, dass durch die immer mehr zunehmende Arbeitsverdichtung die Belastungen für die Arbeitnehmer stetig zunehmen werden und dadurch die Notwedigkeit, ein professionelles BEM durchzuführen, immer wichtiger wird.

Stefan Bachl, Schwerbehindertenvertreter und Betriebsrat der MTU Aero Engines GmbH in München

Die Seminare von Arbeit und Leben sind immer wieder spitze und von A-Z gut organisiert. Als Betriebsrat und Schwerbehindertenvertreter lerne ich in jedem Seminar immer wieder viel hinzu. Das liegt vor allem auch an den sehr gut qualifizierten Referentinnen und Referenten.

Karl Heinz Brings, Rheinbahn AG Düsseldorf, Mitglied des BR

Für meine Aufgaben als Vertrauensperson für schwerbehinderte Menschen sowie Personalrätin ist es mir wichtig, Fachwissen sowie Beratungskompetenz zu erlangen, zu erhalten und zu erweitern. Arbeit und Leben hat mich hier in den von mir besuchten Seminaren sowie auch außerhalb der Seminare sehr unterstützt.

Klaudia Dewenter-Näckel, Vertrauensperson für schwerbehinderte Menschen und Personalrätin der Stadt-Sparkasse Düsseldorf

Für unseren Betriebsrat hat die Teilnahme an den Seminaren von Arbeit und Leben NRW Tradition, weil das Angebot für uns bedarfsgerecht gestaltet ist. Mir gefällt besonders dass die Teamer und Referenten eine Lernatmosphäre schaffen, die zur Mitarbeit und zum kollegialen Erfahrungs- und Wissensaustausch führt. Mir vermittelt das den Eindruck, dass man sich auch nach dem Seminar gut in den Themen zurechtfindet.

Heidi Sack, Betriebsrat Jugendhilfe Essen GMBH

Jugend

Was macht Arbeit und Leben NRW?

Arbeit und Leben NRW organisiert und fördert Weiterbildung zu mehr Demokratie, Toleranz und gesellschaftlichem Engagement. Und das mit Erfolg: Seit fast 70 Jahren sind wir ein starker Partner in Fragen der Sozialen und Politischen Bildung. In unseren Seminaren, Tagungen und Workshops greifen wir aktuelle gesellschaftspolitische und rechtliche Entwicklungen auf. Mit unseren Projekten tragen wir zur Lösung komplexer gesellschaftlicher Aufgaben bei. 

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