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Ein Seminar gemäß § 37 Abs. 6 BetrVG, § 179 Abs. 4 SGB IX, § 42 Abs. 5 LPVG NRW und § 46 Abs. 6 BPersVG

Seminarnummer

19-BR00108

Termin

03.07.2019 - 05.07.2019

Ort

Welcome Hotel Meschede, Meschede

Referentinnen und Referenten

Jürgen Heimes

Angela Bonn

Seminarinhalte:

- Überblick über das Mediationsverfahren; Leitideen - Voraussetzungen eines Mediators/einer Mediatorin - Haltung und Rolle des Mediators/der Mediatorin - Konflikte in der betrieblichen Praxis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer - Überblick über das Mediationsgesetz

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Beschreibung

Betriebliche Interessenvertretungen sind in ihrer täglichen Arbeit auf eine hohe Konfliktlösungskompetenz angewiesen. Mediation hat sich zu einem hochwirksamen Instrument der Konfliktlösung entwickelt, da sie die Interessen aller Beteiligten einzubeziehen versteht. Mit Hilfe einer neutralen Person (des Mediators/der Mediatorin), die das strukturierte Mediationsverfahren anleitet, erarbeiten die Streitenden eine
selbstverantwortliche Lösung für ihre Probleme und Konflikte. Mediation unterstützt die Parteien auf dem Weg zu einer optimalen Lösung, die den Bedürfnissen und Interessen aller Rechnung trägt. Gerade wenn die Streitenden darauf angewiesen sind, auch nach einem Konflikt miteinander arbeiten zu können, bietet nur das Mediationsverfahren die Chance einer dauerhaften und einvernehmlichen Lösung. Durch das neue Mediationsgesetz wird Mediation in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Die Ausbildung trägt den
Gesetzesinhalten Rechnung und befähigt dazu, in allen Bereichen des betrieblichen Konfliktmanagements kompetent und souverän agieren zu können.

Die Grundstruktur der Ausbildung
Die Ausbildung umfasst insgesamt 120 Stunden und besteht aus sechs Seminarbausteinen von je drei Tagen.
Für die erfolgreich durchlaufene Ausbildung und Teilnahme an allen Seminarbausteinen wird das Zertifikat
"Mediator/Mediatorin (Arbeit und Leben)" erteilt, das sich an den Vorgaben des neuen Mediationsgesetzes orientiert.

Die Ausbildung erfüllt die Anforderungen an eine qualifizierte Ausbildung zum zertifizierten Mediator/zur zertifizierten Mediatorin auf der Grundlage des Mediationsgesetzes.
Um später die Bezeichnung "zertifizierter Mediator/zertifizierte Mediatorin" zu führen, ist die Durchführung einer Fallsupervision zu einem selbst bearbeiteten Fall erforderlich. Im Anschluss an die Ausbildung wird dazu ein zusätzliches Supervisionsseminar angeboten.

Lehrmethoden sind einführende Vorträge, praktische Übungen, Kleingruppen- und Einzelübungen, Selbst- und Videoanalysen. Bereits vom ersten Tag an sammeln die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Erfahrungen an Hand von Fallbeispielen aus der betrieblichen Praxis. In den Bausteinen der Ausbildung werden theoretische und praxisbezogene Kenntnisse zur Qualifikation und Zertifizierung vermittelt.

Der erste Seminarbaustein findet vom 03.07. - 05.07.2019 in Meschede statt.
Die weiteren fünf Termine für die Jahre 2019/2020 werden im ersten Seminar mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern abgesprochen.
Abschließend ist ein zusätzlicher Baustein "Schwierige Situationen in der Mediation" geplant. In diesem Baustein sollen die Umsetzung und Verankerung im Betrieb unter die Lupe genommen und Methoden und Techniken weiter vertieft und gefestigt werden.

Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist auf 12 begrenzt. Wir bitten um Anmeldung bis zum 17.05.2019.

Die Seminarpauschale für die gesamte Ausbildung beträgt 5.400,00 EUR zzgl. 19% MwSt. Hinzu kommen jeweils die Kosten für Unterkunft und Tagungsstättenpauschale.

Kosten:

Seminarpauschale (umsatzsteuerfrei)5400,00 €
Übernachtung169,00 €
Tagungsstättenpauschale*256,00 €
Summe5825,00 €

Kontakt:

Katharina Homann-Kramer
Email: homann-kramer@aulnrw.de
Telefon: 0211 - 938 00 -35
Fax: 0211 - 938 00 -27
Silke Abdellattif
Email: abdellattif@aulnrw.de
Telefon: 0211 - 938 00 -18
Fax: 0211 - 938 00 -27

Ich besuche die Seminare von Arbeit und Leben, weil ich der Meinung bin, dass durch die immer mehr zunehmende Arbeitsverdichtung die Belastungen für die Arbeitnehmer stetig zunehmen werden und dadurch die Notwedigkeit, ein professionelles BEM durchzuführen, immer wichtiger wird.

Stefan Bachl, Schwerbehindertenvertreter und Betriebsrat der MTU Aero Engines GmbH in München

Die Seminare von Arbeit und Leben sind immer wieder spitze und von A-Z gut organisiert. Als Betriebsrat und Schwerbehindertenvertreter lerne ich in jedem Seminar immer wieder viel hinzu. Das liegt vor allem auch an den sehr gut qualifizierten Referentinnen und Referenten.

Karl Heinz Brings, Rheinbahn AG Düsseldorf, Mitglied des BR

Für meine Aufgaben als Vertrauensperson für schwerbehinderte Menschen sowie Personalrätin ist es mir wichtig, Fachwissen sowie Beratungskompetenz zu erlangen, zu erhalten und zu erweitern. Arbeit und Leben hat mich hier in den von mir besuchten Seminaren sowie auch außerhalb der Seminare sehr unterstützt.

Klaudia Dewenter-Näckel, Vertrauensperson für schwerbehinderte Menschen und Personalrätin der Stadt-Sparkasse Düsseldorf

Für unseren Betriebsrat hat die Teilnahme an den Seminaren von Arbeit und Leben NRW Tradition, weil das Angebot für uns bedarfsgerecht gestaltet ist. Mir gefällt besonders dass die Teamer und Referenten eine Lernatmosphäre schaffen, die zur Mitarbeit und zum kollegialen Erfahrungs- und Wissensaustausch führt. Mir vermittelt das den Eindruck, dass man sich auch nach dem Seminar gut in den Themen zurechtfindet.

Heidi Sack, Betriebsrat Jugendhilfe Essen GMBH

Jugend

Was macht Arbeit und Leben NRW?

Arbeit und Leben NRW organisiert und fördert Weiterbildung zu mehr Demokratie, Toleranz und gesellschaftlichem Engagement. Und das mit Erfolg: Seit fast 70 Jahren sind wir ein starker Partner in Fragen der Sozialen und Politischen Bildung. In unseren Seminaren, Tagungen und Workshops greifen wir aktuelle gesellschaftspolitische und rechtliche Entwicklungen auf. Mit unseren Projekten tragen wir zur Lösung komplexer gesellschaftlicher Aufgaben bei. 

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