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17.10.2016 13:49

Für mehr Diversität in deutsch-französischen Jugendbegegnungen! - Initiative „Route NN“ fördert Teilhabe aller Jugendlichen


ALLE Jugendlichen müssen die Möglichkeit haben, an einem Austauschprogramm mit Frankreich teilzunehmen – ob sie Arbeit suchen, zur Schule gehen oder sich für einen anderen Weg entschieden haben. Das ist das zentrale Anliegen der Initiative „Route NN“. Der Name steht für den gemeinsamen Weg, den Nordrhein-Westfalen und die nordfranzösische Region Hauts-de-France dabei einschlagen.

Bei einer Fachtagung vom 13. bis 15. Oktober 2016 im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport in Düsseldorf, die Arbeit und Leben NRW gemeinsam mit dem DFJW und Partnerorganisationen aus Nordrhein-Westfalen und Hauts-de-France organisiert hat, wurden die Initiative und die beteiligten Partnerorganisationen näher vorgestellt. Neben Fachvorträgen und thematischen Workshops konnten auch Einrichtungen der Jugendarbeit in Düsseldorf besucht werden, außerdem fand eine deutsch-französische Partnerbörse statt.

Ins Leben gerufen wurde die Initiative letztes Jahr vom Deutsch-Französischen Jugendwerk (DFJW). „Route NN steht für unsere Überzeugung, dass der internationale Jugendaustausch auch Jugendliche erreichen soll, die bisher von solchen Programmen oft ausgeschlossen waren. Trotz der 8,5 Millionen Teilnehmenden an deutsch-französischen Programmen des DFJW seit 1963 und ganzen „Erasmus“-Generationen bei den Studierenden ist bisher eine positive Einstellung zur deutsch-französischen Freundschaft und zu Europa gesellschaftlich noch nicht breit genug verankert. Daran wollen wir mit unseren Partnern arbeiten“, so Dr. Markus Ingenlath, Generalsekretär des DFJW, der die Tagung eröffnete.

Auch Günter Schneider, Landesgeschäftsführer Arbeit und Leben NRW, unterstrich die Bedeutung der Initiative: „Ich bin der festen Überzeugung, dass mit Route NN ein wichtiger Beitrag zur Chancengerechtigkeit geleistet werden kann. In Zeiten in denen sich eher auf die Nation, als auf Europa orientiert wird, ist diese Initiative besonders zu würdigen.“

Die Region Hauts-de-France und das Bundesland Nordrhein-Westfalen sind Gebiete, die nah beieinander liegen und eine vergleichbare Geschichte teilen. Zudem verbindet sie eine gemeinsame Vision für ihre jeweilige Jugend, die vom DFJW mitgetragen wird. Durch die Initiative „Route NN“ sollen die deutsch-französischen Beziehungen in beiden Regionen weiter gestärkt werden. An der Initiative sind neben dem DFJW und Arbeit und Leben NRW auch das Gustav-Stresemann-Institut und das IKAB-Bildungswerk aus Nordrhein-Westfalen sowie Cefir, die Fédération Nord-Pas de Calais des Francas, die Fédération Léo Lagrange Nord/Ile de France und Génériques aus Hauts-de-France beteiligt.

Weitere Informationen:

https://www.dfjw.org/

Pressekontakt
DFJW: Almut Seyberth – seyberth(at)dfjw.org – 030 288 757 32
Arbeit und Leben: Alexander Oberdieck – Oberdieck(at)aulnrw.de – 0211 938 00 21 


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