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26.02.2018 14:37

Erinnern für die Zukunft


Was können wir aus der Vergangenheit lernen? Diese Frage stellt sich eine AG mit Schülerinnen und Schülern des St. Ursula Berufskollegs in den nächsten Monaten: In Zusammenarbeit mit Arbeit und Leben NRW und der Hochschule Düsseldorf beschäftigen sie sich mit Erinnerungsarbeit. Dabei setzen sie sich unter anderem mit der grausamen Geschichte des ehemaligen städtischen Schlachthofes auf dem Campus Düsseldorf-Derendorf auseinander.

Dort mussten sich zur NS-Zeit fast 6.000 jüdische Männer, Frauen und Kinder aus dem ganzen Regierungsbezirk Düsseldorf sammeln. In dem heutigen Erinnerungsort sind die Biografien der Menschen zu finden, die dort zunächst registriert und beraubt und dann in Ghettos nach Osteuropa transportiert wurden. Für viele führte der Weg in weitere Konzentrations- und Vernichtungslager. Nur wenige überlebten die Shoa.

Das mobile „Gedächtnis auf Rädern“ bereitet einzelne Schicksale auf. Jugendliche können so auf anschauliche Weise selber andere Menschen über die Verbrechen am Erinnerungsort informieren.

Die AG beschäftigt sich außerdem mit der Erinnerung z.B. an den rechtsextrem motivierten Brandanschlag von Solingen in den 90er Jahren. Immer wieder werden Bezüge zur Gegenwart, z.B. zu fremdenfeindlichen Orientierungen in der Politik, hergestellt.


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