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Arbeit und Leben Nordrhein-Westfalen hat erstmals den Preis Demokratie im Betrieb vergeben



Arbeit und Leben in Nordrhein-Westfalen feierte im Jahr 2009 das 60jährige Gründungsjubiläum. Partizipation, Chancen- und Bildungsgerechtigkeit und Förderung der Demokratie waren Gründungsziele, die auch heute hochaktuell sind.
Erstmals haben wir deshalb den Preis „Demokratie im Betrieb“ verliehen.

Mit diesem Preis werden Initiativen, Projekte und Aktionen ausgezeichnet, die Beteiligung und Demokratie in Betrieben gefördert haben, zum Beispiel durch innovative Beteiligungsformen, Durchsetzung von Rechten der Beschäftigten, Verhinderung von Diskriminierung und durch Neugründung von Betriebsräten, Personalräten, Schwerbehindertenvertretungen oder Jugendvertretungen.

Der Preis steht Einzelpersonen, Teams, Gruppen und Gremien (Betriebsräte, Personalräte, Schwerbehindertenvertretungen sowie Jugend- und Ausbildungsvertretungen) in Betrieben und Verwaltungen offen, die eine Niederlassung in NRW haben.

Karl-Josef Laumann, Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW hat die Schirmherrschaft übernommen.

Über die Preisvergabe entscheidet eine Jury mit Prof. Franz Josef Düwell, Vorsitzender Richter am Bundesarbeitsgericht, Barbara Hemkes, Pressesprecherin DGB NRW, Malte Hinz, Chefredakteur Westfälische Rundschau/WAZ, Bernhard Pollmeyer, Landesschlichter Nordrhein-Westfalen, Prof. Dr. Ludger Pries, Fakultät für Sozialwissenschaft, Lehrstuhl Soziologie/Organisation, Migration, Mitbestimmung an der Ruhr-Universität Bochum, Prof. Dr. Bernd Schiefer, Geschäftsführer Landesvereinigung der Arbeitgeberverbände NRW, Gabriele Schmidt, Landesbezirksleiterin ver.di NRW, Peter Schweda, Personalvorstand Deutsche Edelstahlwerke, Maria Springenberg-Eich, Leiterin der Landeszentrale für politische Bildung NRW, Manfred Sträter, Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten Region Dortmund.