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CENOFIA - Curriculum for Further Education of European Non-Financial-Analysts

Wie viele Überstunden fallen an? Und was wird für die Gleichstellung getan? Dies sind nur zwei der Fragen, auf die Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten zukünftig Antworten veröffentlichen müssen. Ab 2018 werden Sozialberichte für sie verpflichtend: So sieht es die EU-Richtlinie 2014/95/EU vor. 2017 wird die Umsetzung in deutsches Recht abgeschlossen. Dann müssen alle großen deutschen Unternehmen regelmäßig, öffentlich über ihre soziale Verantwortung berichten. Für Betriebsräte, Gewerkschaften und NGOs ist das eine große Chance – und zugleich eine nicht zu unterschätzende Herausforderung.

Frühzeitig für neue Herausforderung qualifizieren

Die Richtlinie hat das Potential Nachhaltigkeit, Beteiligung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Geschlechtergerechtigkeit transparenter zu machen. Um mit den Sozialberichten zielführend arbeiten und argumentieren zu können, werden jedoch spezielle Kompetenzen benötigt. Gemeinsam mit fünf weiteren europäischen Sozialpartnerorganisationen entwickelt Arbeit und Leben NRW deshalb in dem Projekt „CENOFIA - Curriculum for Further Education of European Non-Financial-Analysts“ ein Set von IT-gestützten Instrumenten und Methoden zur Sozialberichtsanalyse.

Die Analyse der Sozialberichte wird nicht nur für Neueinsteiger eine Herausforderung. Mit den neuen Berichten müssen auch Kolleginnen und Kollegen umgehen lernen, die bereits seit Jahrzehnten wirtschaftliche Unternehmensinformationen analysieren. Am Ende des Projekts ‚CENOFIA‘ steht deshalb ein Ausbildungsgang zum europäischen Sozialberichtsanalytiker. Er wird sowohl Neueinsteiger, als auch erfahrene Analytiker in die Lage versetzen Sozialberichte effizient und strukturiert aufzuarbeiten, damit sie für die Mitbestimmung nutzbar werden. Die Analysewerkzeuge sollen zudem über eine Online-Plattform frei zugänglich gemacht werden.

Europäische Projekte für länderübergreifende Lösungen

Ziel ist es dabei auch länderübergreifende Vergleichbarkeit von Unternehmen herzustellen, um gemeinsame Initiativen europäischer Gewerkschaften zu erleichtern. Die Zusammenarbeit auf europäischer Ebene ist deshalb der Schlüssel für ein gemeinsames Verständnis. Mit dem Kick-off Meeting vom 14.-15. Februar 2017 in Düsseldorf wurde der Grundstein für die Kooperation gelegt. Erste Ergebnisse werden für das Jahresende 2017 erwartet.

„CENOFIA – Curriculum for Further Education of European Non-Financial-Analysts“ wird als Strategische Partnerschaft in dem EU-Programm Erasmus+ gefördert. Beteiligt sind sechs europäische Sozialpartnerorganisationen (DE, IT, ES, LT, LV, HUN). Das Projekt ist am 01. Dezember 2016 mit einer Laufzeit von 24 Monaten gestartet. Zurückgegriffen wird bei dem Vorhaben auf das in dem Projekt „DimasoLab“ aufgebaute Wissen.

Unsere Partnerorganisationen:

Innovazione Apprendimento Lavoro srl. Impresa Sociale (IAL Toscana), Italien

Instituto Sindical de Trabajo, Ambiente y Salud (ISTAS), Spanien

Lietuvos Profesiniu Sajungu Konfederacija (LPSK), Litauen

LATVIJAS BRĪVO ARODBIEDRĪBU SAVIENĪBA (LBAS), Lettland

BUSINESSHUNGARY/MGYOSZ, Ungarn

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