Arbeitnehmerfreizügigkeit fair gestalten

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Arbeitnehmerfreizügigkeit fair gestalten

+++Corona-Virus: Keine persönlichen Termine in unseren Beratungsstellen bis zum 31. Mai 2020

Bis einschließlich zum 31. Mai 2020 werden aufgrund der aktuellen Lage keine persönlichen Termine in unseren Beratungsstellen in Dortmund und Düsseldorf wahrgenommen. Wir treffen diese Vorsichtsmaßnahmen zum beiderseitigen Schutz für unsere Berater*innen und Ratsuchenden. Telefonisch und per Email stehen wir weiterhin für Beratungen zur Verfügung.

Bitte unterschreiben Sie trotz der aktuellen Lage keine Unterlagen deren Inhalte Sie nicht verstehen! Kontaktieren Sie in solchen Fällen unsere Berater*innen.+++

+++Corona-Virus: No personal appointments in our information centers until 31st of May 2020

Due to safety reasons no personal appointments will take place in our information centers until 31st of May 2020. In the meantime we will be available for counseling via phone and e-mail.

Furthermore, also under these special conditions, please do not sign documents you do not understand. If your employer hands you papers to sign, first contact our counsellers.+++

 

Wir helfen kostenlos und unbürokratisch.

Beratung auf Deutsch, Englisch, Bulgarisch (Български), Rumänisch (Româna) und Griechisch (Ελληνικά)

Das Projekt in Kürze:

Freizügigkeit bedeutet, dass EU-Bürger*innen grundsätzlich das Recht haben, sich in der Europäischen Union frei zu bewegen, in jeden anderen Mitgliedstaat einzureisen und sich dort aufzuhalten. Ebenso können sie sich in jedem Mitgliedstaat wirtschaftlich betätigen, also unselbständig oder selbständig, dauerhaft oder vorübergehend tätig sein.

Aufgrund der Staatsangehörigkeit darf es dabei keine Ungleichbehandlung der Arbeitnehmer*innen beim Zugang zu Beschäftigung, bei der Beschäftigung selbst, bei der Entlohnung oder bei sonstigen Arbeitsbedingungen geben.

Dies ist jedoch in der Praxis leider häufig nicht der Fall. Immer wieder werden Beschäftigte um ihren Lohn betrogen und sie müssen in ausbeuterischen Mietverhältnissen oder unter unwürdigen Wohnbedingungen leben. Dabei werden die geringen deutschen Sprach- und Rechtskenntnisse bewusst ausgenutzt.

Hier bietet das Projekt Arbeitnehmerfreizügigkeit fair gestalten kostenlos und unbürokratisch Hilfe an.

 

Zentrale Projektziele:

  • Beratung und Unterstützung von Arbeitnehmer*innen aus den EU-Mitgliedsstaaten in arbeits- und sozialrechtlichen Fragen.
  • Ausbau eines Netzwerks von Strukturen zur Information, Beratung und Begleitung sowie gegebenenfalls Hilfe bei der Durchsetzung fairer Arbeitsbedingungen.
  • Wissenstransfer in die Gewerkschaften und in die Bevölkerung

 

Hintergrund:

Bereits seit 2013 berät Arbeit und Leben NRW Arbeitnehmer*innen aus Mittel- und Osteuropa bei der Durchsetzung ihrer Rechte. Ab dem 01. Januar 2020 werden die Beratungsangebote nun für Arbeitnehmer*innen aller EU-Herkunftsländer geöffnet, die in NRW von ausbeuterischen oder prekären Arbeitsverhältnissen betroffen sind. Auch werden Netzwerke und die Zusammenarbeit mit Kooperationspartnern und Behörden weiter ausgebaut, so zum Beispiel mit den Erwerbslosenberatungsstellen in NRW.

Die häufigsten Beschwerden betreffen die folgenden Bereiche: fehlender Lohn, gesetzwidrige Lohnabzüge, Arbeitsunfälle, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und unbezahlter Urlaub,  Überstunden, ungerechtfertigte Kündigung sowie fehlende Papiere. Wichtig ist auch die allgemeine Beratung zu Grundrechten am Arbeitsplatz, die sich nach den Fragen der Ratsuchenden richtet und im Sinne der Prävention erfolgt. Besondere Probleme bestehen auch hinsichtlich der Einhaltung und Durchsetzung fairer Beschäftigungsbedingungen in der Leiharbeit, bei der in allen Branchen praktizierten Entsendung von Beschäftigten mittels Werkverträgen sowie bei der (Schein-) Selbständigkeit von Zugewanderten.

 

Laufzeit:

01. Januar 2020 bis 31. Dezember 2022

 

Kooperationspartner:

  • Deutscher Gewerkschaftsbund
  • ver.di
  • Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
  • IG Bauen-Agrar-Umwelt
  • Projekt Faire Mobilität

 

Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und des Europäischen Sozialfonds.

Kurzlink zu dieser Seite: https://goo.gl/CqdQAA

Zusätzliche Informationen

Beratungsbüro Düsseldorf

Karlstraße 123-127, ver.di Haus

2. Etage rechts, Büro 2.20

40210 Düsseldorf

Sprechstunden:

Montag       12:00 – 14:00 Uhr (Rumänisch)

Donnerstag  14:00 – 16:00 Uhr (Rumänisch)

Hilfe und Termine zu anderen Zeiten über Telefon und E-Mail.

Beratungsbüro Düsseldorf

Graf-Adolf-Straße 41

7. Etage, Büro 7.09

40210 Düsseldorf

Sprechstunde:

 

Donnerstag 13:00 – 15:00 (Bulgarisch)

Hilfe und Termine zu anderen Zeiten über Telefon und E-Mail.

 

 

Beratungsbüro Düsseldorf

Mintropstraße 20

1.Etage

40215 Düsseldorf

Sprechstunde:

Mittwoch 10.00 - 12.00 Uhr (Griechisch)

Mittwoch 13.00 - 15.00 Uhr (Griechisch)

Beratungsbüro Dortmund

Westenhellweg 112, 5. Etage
44137 Dortmund

Sprechstunden:

Dienstag      10:00 – 12:00 Uhr  (Bulgarisch)

Mittwoch     10:00 – 12:00 Uhr  (Rumänisch)

Donnerstag  14:00 – 16:00 Uhr  (Rumänisch)

Hilfe und Termine zu anderen Zeiten über Telefon und E-Mail.



Unsere Bildungsreferenten helfen gerne

Beratungsbüro Düsseldorf/Dortmund

Catalina Guia

Consilier, Bildungsreferentin, Beratung in Rumänisch

Mail schreiben

Fon: +49 (0)211 - 938 00 51
Fax: +49 (0)211 - 355 949 22

Stanimir Mihaylov

Bildungsreferent, Konsultant, Beratung in Bulgarisch

Mail schreiben

Fon: +49 (0)211 - 938 00 53

Elena Strato

Bildungsreferentin, Consilier, Beratung in Rumänisch

Mail schreiben

Fon: +49 (0)231 - 54 50 79 86
Fax: +49 (0)231 - 189 996 99

Pagonis Pagonakis

Bildungsreferent, Projektkoordinator, Beratung in Griechisch

Mail schreiben

Fon: 0211 - 938 00 16
Fax: 0211 - 938 00 25