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		<title>Arbeit und Leben NRW - Pressemitteilungen</title>
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		<description>Pressemitteilungen von Arbeit und Leben NRW</description>
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			<title>Arbeit und Leben NRW - Pressemitteilungen</title>
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			<description>Pressemitteilungen von Arbeit und Leben NRW</description>
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		<lastBuildDate>Wed, 25 Apr 2012 09:42:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Das Projekt &quot;Brennpunkt Betrieb&quot; stellt sich mit einer hochkarätig besetzten Veranstaltung am 30.05.2012 in Düsseldorf vor</title>
			<link>http://www.aulnrw.de/de/menu-aktuelles/presse/pressemitteilung/article/das-projekt-brennpunkt-betrieb-stellt-sich-mit-einer-hochkaraetig-besetzten-veranstaltung-am-3005-1/</link>
			<description>Pressemitteilung vom 20.04.2012
Am 30. Mai 2012: Wallraff, Blüm, Schneider in der Diskussion 
Zwischen Kooperation und Konfrontation
Neue Unternehmensstrategien im Umgang mit betrieblichen Interessenvertretungen 
Während einige Unternehmensführungen inzwischen mit spezialisierten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Pressemitteilung vom 20.04.2012
Am 30. Mai 2012: Wallraff, Blüm, Schneider in der Diskussion 
<strong>Zwischen Kooperation und Konfrontation</strong>
<strong>Neue Unternehmensstrategien im Umgang mit betrieblichen </strong><strong>Interessenvertretungen</strong> 
Während einige Unternehmensführungen inzwischen mit spezialisierten Anwaltskanzleien Betriebsräte systematisch zu unterdrücken versuchen, erkennen andere nicht zuletzt in der Krise den Wert kooperativer Mitbestimmung. Damit ist klar: Auch in der betrieblichen Interessenvertretung gibt es Licht und Schatten. Darüber informiert und diskutiert am 30. Mai eine hochkarätig besetzte Runde: Günter Wallraff, Norbert Blüm, Guntram Schneider und viele weitere interessante Gäste sprechen über Probleme und Herausforderungen für die Interessenvertretungen der Beschäftigen, die sich durch die ständig wandelnde Arbeitswelt ergeben. Ulrike Schramm-de Robertis, ehemalige Betriebsrätin bei Lidl berichtet aus der Praxis, ebenso wird die juristische Seite in den Blick genommen. 
Die Themen versprechen ein vielseitiges Programm und stellen auch das ins Leben gerufene Projekt „Brennpunkt Betrieb“ vor. Die Veranstaltung im tanzhaus nrw e.V. richtet sich an betriebliche Interessenvertretungen. 
Weitere Informationen und Anmeldung unter www.aulnrw.de
Arbeit und Leben NRW ist eine Einrichtung der politischen Weiterbildung, die Seminare der Jugend- und Erwachsenenbildung, Austauschprogramme sowie Projekte zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen anbietet. Die Trägerschaft teilen sich der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Volkshochschulen in Nordrhein-Westfalen (VHS). 

Kontakt:
Arbeit und Leben DGB/VHS
Landesarbeitsgemeinschaft für
politische und soziale Bildung NW e.V.
Landesgeschäftsführer: &lt;st1:PersonName w:st=&quot;on&quot;&gt;Günter Schneider&lt;/st1:PersonName&gt;

Fon: 0211 - 938 00 0
Fax: 0211 - 938 00 25
E-mail: info@aulnrw.de
Internet: <link http://www.aulnrw.de/>www.aulnrw.de</link>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 09:42:00 +0200</pubDate>
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			<title>Netzwerk organisiert Hilfe gegen „Bossing&quot; - &quot;Brennpunkt Betrieb&quot; geht an den Start!“</title>
			<link>http://www.aulnrw.de/de/menu-aktuelles/presse/pressemitteilung/article/netzwerk-organisiert-hilfe-gegen-bossing-brennpunkt-betrieb-geht-an-den-start/</link>
			<description>Pressemitteilung vom 15. März 2012
Sie sind glücklicherweise noch in der Minderheit. Aber diese Minderheit wird größer. Gemeint sind Unternehmen, die bewusst mit aggressivem Mobbing unliebsame Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagierte Betriebsräte isolieren und aus dem Betrieb drängen. Von...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Pressemitteilung vom 15. März 2012
Sie sind glücklicherweise noch in der Minderheit. Aber diese Minderheit wird größer. Gemeint sind Unternehmen, die bewusst mit aggressivem Mobbing unliebsame Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagierte Betriebsräte isolieren und aus dem Betrieb drängen. Von Bossing ist in solchen Fällen die Rede. Sogenannte Anwälte des Schreckens sind angetreten, das Bossing noch zu perfektionieren. Das hat gravierende Folgen für die Betroffenen und kann bis zu ihrer Traumatisierung führen.
&quot;Brennpunkt Betrieb&quot; ist eine Anlaufadresse für betriebliche Interessenvertretungen und Beschäftigte, die solchen Methoden ausgesetzt sind.&nbsp;
&quot;Brennpunkt Betrieb&quot; hilft, sich gegen derartige Attacken zu wehren und das Recht auf gewerkschaftliche Betätigung und individuelle Gegenwehr durchzusetzen: durch die Vermittlung anwaltlicher, psychologischer oder gewerkschaftlicher Beratung und Unterstützung und wenn sinnvoll und gewünscht auch durch geeignete Veröffentlichungen.
Norbert Blüm, Mitglied des Projektbeirats und Bundesarbeitsminister a.D.: „Wir werden uns an die Seite der Betroffenen stellen und dafür eintreten, dass solche Arbeitgeber nicht einfach nach Belieben schalten und walten können, sogar am Gesetz vorbei.“
&quot;Brennpunkt Betrieb&quot; reagiert auf Zuschriften und Berichte von Betroffenen und versteht sich als Teil eines Netzwerkes gegen die beschriebenen Übergriffe.
Am 05. März 2012 hat mit der ersten Sitzung des Beirates das Projekt „Brennpunkt Betrieb“ offiziell begonnen. Die Mitglieder des Beirats:
Guntram Schneider (Minister für Arbeit, Integration und Soziales im Land NRW), Norbert Blüm, Andreas Meyer-Lauber (Vorsitzender DGB-Bezirk NRW), Prof. Dr. Gerd Bosbach, Prof. Dr. Claudia Weinkopf und Zeynep Bicici (Gewerkschaftssekretärin Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt) werden die Arbeit des in Köln angesiedelten Büros mit Rat und Tat unterstützen.
Das Projekt wird von Arbeit und Leben DGB/VHS NRW und der Günter Wallraff-Stiftung organisiert und finanziert.
„’Brennpunkt Betrieb’ ist eine wichtige Ergänzung der politischen Bildung, die auf Beteiligung und Stärkung von Demokratie –auch im Betrieb– ausgerichtet ist“, erklärt Günter Schneider, Landesgeschäftsführer von Arbeit und Leben NRW.&nbsp;
Günter Wallraff, Initiator des Projekts: „Ich bekomme fast täglich Hilferufe von Betroffenen, die mir von gravierenden Vorfällen berichten; die Hälfte meiner Zeit ist den Versuchen gewidmet, hier zu beraten und zu helfen. Ich bin froh, dass wir jetzt gemeinsam und koordiniert gegen die Machenschaften solcher Unternehmen vorgehen.“
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></p>
Weitere Informationen über das Projekt &quot;Brennpunkt Betrieb&quot;
Albrecht Kieser<br />&nbsp;Thebäerstr. 26, 50823 Köln
Fon: 0221 - 99 75 72 43, mobil: 0178 - 903 99 98<br />&nbsp;E-mail:&nbsp;<link info@work-watch.de>info@work-watch.de</link>
Internet:&nbsp;<link http://www.work-watch.de/>www.work-watch.de</link>&nbsp;(im Aufbau)
<p class="MsoNormal"><span style="font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></p>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 16:14:00 +0100</pubDate>
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		<item>
			<title>Weiterbildungs-Innovations-Preis geht an das Projekt „female PROFESSIONALS“ </title>
			<link>http://www.aulnrw.de/de/menu-aktuelles/presse/pressemitteilung/article/weiterbildungs-innovations-preis-geht-an-das-projekt-female-professionals/</link>
			<description>Pressemitteilung vom 22. Februar 2012
Das Projekt „female PROFESSIONALS – Frauenpotenziale in Betrieben nutzen“ wurde mit einem Sonderpreis des Weiterbildungs-Innovations-Preises 2012 (WIP) des Bundesinsti-tuts für Berufsbildung (BIBB) ausgezeichnet. Der Preis wurde am 14. Februar im Rahmen der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Pressemitteilung vom 22. Februar 2012
Das Projekt „female PROFESSIONALS – Frauenpotenziale in Betrieben nutzen“ wurde mit einem Sonderpreis des Weiterbildungs-Innovations-Preises 2012 (WIP) des Bundesinsti-tuts für Berufsbildung (BIBB) ausgezeichnet. Der Preis wurde am 14. Februar im Rahmen der diesjährigen Bildungsmesse „didacta“ verliehen. „female PROFESSIONALS“ wurde als eines von insgesamt drei Preisträgern ausgewählt.
Die Jury lobte die erfolgreiche Umsetzung des innovativen Projekts, welches das oft vernachlässigte Potenzial von weiblichen Fach- und Führungskräften fördert. Gleichzeitig beton-te sie, dass das Projekt eine wichtige Zielgruppe anspricht, bei der eine Erhöhung der Wei-terbildung zu der Schließung des Lohngefälles zwischen Männer und Frauen führen kann. „Dies ist ein wichtiges Signal an die erfahrenen weiblichen Beschäftigen in den Betrieben“, freute sich Bildungsreferentin Cornelia Scholz von Arbeit und Leben DGB /VHS NW e.V. bei der Übergabe des Preises „Mit dieser Auszeichnung wurde unser Engagement für die Aktivierung von Potenzialen gewürdigt, welches in Zeiten des demographischen Wandels einen erheblichen Beitrag zur Fachkräftesicherrung leistet: Nämlich das von Frauen um die 50. Wir hoffen, dass durch den Preis weitere Betriebe auf uns aufmerksam werden und an diesem Projekt teilnehmen wollen – bis zum Sommer 2013 haben sie noch Zeit dazu“, bekräftigt Geschäftsführer Günter Schneider von Arbeit und Leben NRW.
Bereits zum 12. Mal zeichnet das BIBB zukunftsweisende Projekte und Initiativen aus, die sich mit ihren innovativen Ansätzen um die berufliche und betriebliche Weiterbildung verdient gemacht haben.
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			<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 11:42:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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			<title>Sklaverei in Europa – Menschenhandel nebenan</title>
			<link>http://www.aulnrw.de/de/menu-aktuelles/presse/pressemitteilung/article/sklaverei-in-europa-menschenhandel-nebenan/</link>
			<description>Pressemitteilung vom 6. Februar 2012
Düsseldorf. „Jugendliche aus dem Osten Europas können ganz schnell Opfer von Menschenhandel werden“, warnt Szabolcs Sepsi aus Rumänien. „Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir junge Frauen und Männer vor der Jobsuche aufklären“, betont der 24-jährige Stipendiat...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Pressemitteilung vom 6. Februar 2012
Düsseldorf. „Jugendliche aus dem Osten Europas können ganz schnell Opfer von Menschenhandel werden“, warnt Szabolcs Sepsi aus Rumänien. „Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir junge Frauen und Männer vor der Jobsuche aufklären“, betont der 24-jährige Stipendiat des Programms „Politische Bildung in Aktion“. Bei diesem Vorhaben hilft ihm Arbeit und Leben NRW.&nbsp;<br /><br />Bereits zum zweiten Mal beteiligt sich die Einrichtung an dem Programm von der Robert Bosch Stiftung und der Bundeszentrale für politische Bildung und stellt so dem jungen Rumänen die nötige Infrastruktur zur Verfügung. Und dieser plant etwas sehr Interessantes: „Zusammen mit 12 Jugendlichen aus Rumänien, Bulgarien, Serbien, Ungarn und Deutschland wollen wir zunächst in einem Workshop Ideen für eine Online-Kampagne entwickeln. Diese setzen wir dann gemeinsam im nächsten Schritt um.“ Der Arbeitstitel lautet „Sklaverei in Europa – Menschenhandel nebenan“.&nbsp;<br /><br />Die Umsetzung soll in den fünf Ländern parallel, in der jeweiligen Landes-sprache und vor allem für die entsprechenden Zielgruppen geeignet sein: „Wir gehen deshalb zu Facebook und Co., weil wir dort die meisten Jugendlichen antreffen und sie für die Gefahr sensibilisieren können. Denn eins muss man wissen: Hinter vielen Stellenanzeigen, die Jugendliche aus dem Osten in den Westen locken wollen, können Prostitution und Zwangsarbeit stecken.“ Wenn die Workshop-Teilnehmenden wieder in ihr Land zurückkehren, sollen sie Botschafterinnen und Botschafter für das Projekt sein und auch dort die Jugendlichen aufklären, wo vielleicht ein Internetanschluss noch rar ist. Fit gemacht für diese Aufgabe werden sie unter anderem bei dem Start-Workshop: „Hier kommen eine Expertin für Online-Kampagnen, ein Wissenschaftler mit dem Schwerpunkt Menschenhandel und ein Polizist aus Rumänien, der schon mit Scotland Yard zu dem Thema gearbeitet hat“, erzählt Szabolcs Sepsi.<br /><br />„Wir von Arbeit und Leben NRW finden diese Idee richtig gut. Gemeinsam engagieren sich junge Leute aus Europa für Menschen ihres Alters und setzen ein Zeichen gegen den Menschenhandel“, freut sich Geschäftsführer Günter Schneider. „Ganz passend zur Kampagne werden wir über die Fortschritte auf unserem Facebook-Profil berichten.“<br /><br />Für den Workshop am 7. und 8. März 2012 in Düsseldorf können junge Menschen aus Deutschland sich noch bis zum 15. Februar bewerben. Das gesamte Programm findet in englischer Sprache statt. Weitere Informationen zum Programm und Bewerbungsverfahren unter http://www.youngdanubians.eu.&nbsp;<br /><br />]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 06 Feb 2012 17:10:00 +0100</pubDate>
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			<title>Ohne Frauen geht es nicht!</title>
			<link>http://www.aulnrw.de/de/menu-aktuelles/presse/pressemitteilung/article/ohne-frauen-geht-es-nicht/</link>
			<description>Pressemitteilung vom 3. Februar 2012
Fachkräftemangel – ein Begriff, der mittlerweile so oft Thema leidenschaftlicher Diskussionen ist, dass er fast schon zum Unwort werden könnte. Doch da sich dieser Entwicklung keiner entziehen kann, muss man ihr beherzt und mit guten Ideen begegnen. Auch Arbeit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Pressemitteilung vom 3. Februar 2012
Fachkräftemangel – ein Begriff, der mittlerweile so oft Thema leidenschaftlicher Diskussionen ist, dass er fast schon zum Unwort werden könnte. Doch da sich dieser Entwicklung keiner entziehen kann, muss man ihr beherzt und mit guten Ideen begegnen. Auch Arbeit und Leben NRW hat sich dies auf die Fahnen geschrieben und setzt die Debatte auf vielfältige Art und Weise fort:<br />Am 15. Februar wird nun der Blick speziell auf die Potenziale von Frauen gelenkt. „Frauen besitzen vielfältige Kompetenzen. Sie sind gut qualifiziert, zuverlässig und hoch motiviert. Mit dieser Veranstaltung wollen wir die zahlreichen Möglichkeiten und Ideen zur Förderung vorstellen, die heute schon existieren und damit Unternehmen und Institutionen für ihren eigenen Weg inspirieren“, beschreibt Günter Schneider, Geschäftsführer von Arbeit und Leben NRW, das Ziel.<br /><br />Bei der Veranstaltung<br /><br /><strong>Fachkräfte gewinnen und halten – <br />Potenziale von Frauen in Unternehmen</strong><br />in der Volkshochschule Hamm<br />Platz der Deutschen Einheit 1, Hamm<br />am 15. Februar 2012 von 15 bis 18 Uhr<br /><br />werden sowohl ein theoretischer Überblick gegeben als auch Anregungen für Projektlösungen von Praktikerinnen und Praktikern. <br />So zeigen die Kurzberichte eine breite Palette von Projektideen von Weiter-bildung für Frauen ab 50 über familienbewusste Unternehmen bis hin zu Karrierewegen von Frauen in MINT-Berufen auf. <br />Da besonders die Frage der Finanzierung solcher Projekte immer wieder gestellt wird, widmet sich der zweite Block den Förderungsmöglichkeiten. <br />Im Anschluss bleibt genug Zeit für Gespräche mit den Experten.<br /><br />Die Veranstaltung findet im Zuge des Projektes „female PROFESSIONALS“ statt und richtet sich besonders an Unternehmens- und Personalleitungen, Interessenvertretungen und Gleichstellungsbeauf-tragte. Natürlich sind auch andere Interessenten herzlich willkommen.]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Feb 2012 13:56:00 +0100</pubDate>
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			<title>28 Teilnehmerinnen und Teilnehmer ließen sich jetzt bei Arbeit und Leben zu Eingliederungsberaterinnen  und -beratern fortbilden - Pfadfinder für eine Rückkehr in den Betrieb</title>
			<link>http://www.aulnrw.de/de/menu-aktuelles/presse/pressemitteilung/article/28-teilnehmerinnen-und-teilnehmer-liessen-sich-jetzt-bei-arbeit-und-leben-zu-eingliederungsberaterin/</link>
			<description>Pressemitteilung vom 09.12.2011
Langzeitkranke empfinden ihre Lage oft als persönliches Pech. Noch schlimmer ist es, wenn zusätzlich die berufliche Situation darunter leidet. Um die unheilvolle Allianz zu vermeiden, führten jetzt Arbeit und Leben, die Gesellschaft für Gesundheitsmanagement...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Pressemitteilung vom 09.12.2011
Langzeitkranke empfinden ihre Lage oft als persönliches Pech. Noch schlimmer ist es, wenn zusätzlich die berufliche Situation darunter leidet. Um die unheilvolle Allianz zu vermeiden, führten jetzt Arbeit und Leben, die Gesellschaft für Gesundheitsmanagement Return2Work und die Universität Dortmund eine Ausbildung zum Eingliederungsberater bzw. zur Eingliederungsberaterin durch. Mit der Übergabe der Zertifikate durch Professor Dr. Horst Biermann von der TU Dortmund und Günter Schneider, Landesgeschäftsführer von Arbeit und Leben, an die 28 Teilnehmerinnen und Teilnehmer dokumentierten auch deren Arbeitgeber, dass sie den gesetzlichen Auftrag ernst nehmen, alles dafür zu tun, die Arbeitsfähigkeit der Rekonvaleszenten wiederherzustellen, einer neuen Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und den Arbeitsplatz zu erhalten.&nbsp;
Tausende von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Deutschland, so Return2Work-Geschäftsführer Volker Althoff, seien länger als sechs Wochen im Jahr krank. Und längst nicht jedes Unternehmen oder jede Verwaltung folgten der Gesetzgebung, ein Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM) vorzuhalten. Beispielsweise Sparkassen: &quot;Dort wird oft damit argumentiert, dass man nicht krankheitsbedingt kündigt und man daher auch kein BEM vorhalten müsse&quot;, meint Althoff. Aber auch bei manchen betrieblichen Interessenvertretungen und sogar Erkrankten käme das Thema nicht gut an. Gerda Krug von Arbeit und Leben hat die Erfahrung gemacht, &quot;dass es von beiden Seiten kritisch diskutiert wird&quot;. Hintergrund: Die Betroffenen wollen nicht, dass ihre Erkrankung im Betrieb überhaupt zum Thema wird, und die betriebliche Interessenvertretungen wittern die Gefahr, dass so den Arbeitgebern Argumente geliefert werden, um krankheitsbedingt zu kündigen. Was Althoff ganz offen &quot;Quatsch&quot; findet: &quot;Wenn bei zehn Leuten einer zur Debatte steht, gekündigt zu werden, verhindere ich mit einer Gesamtblockade doch nur, dass neunen geholfen wird.&quot;
Im Unternehmen Überzeugungsarbeit zu leisten, findet Seminar-Teilnehmerin Angela Kirchhoff von BASF Coatings, sei denn auch das A und O. Die Betroffenen müssten schließlich mit der Hilfe zur Wiedereingliederung einverstanden sein. &quot;Es läuft noch nicht ideal&quot;, meint sie, wenn sie auch die Geschäftsführung hinter sich weiß. Mit der Ausbildung, die sich in die Module Rechtliche Grundlagen, Kommunikation, Leistungen der externen Institutionen und Implementierung eines BEM-Verfahrens aufgliedert, hat sie gelernt, Struktur ins innerbetriebliche Vorgehen zu bringen. Immer wichtig dabei: der Datenschutz. Betroffene müssen sich darauf verlassen können.&nbsp;
Robert Kling - er nahm als Arbeitgebervertreter für die Stadtverwaltung Hanau an der Ausbildung teil - schätzt, dass derzeit 200 bis 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über sechs Wochen krank seien. Vom adäquat umgestalteten Arbeitsplatz bis hin zu Reha-Maßnahmen und zur Umsetzung des Beschäftigten auf einen anderen Arbeitsplatz: Ein professionelles Eingliederungsmanagement helfe beiden Seiten. &quot;Es gibt zwar keine krankheitsbedingten Kündigungen bei uns&quot;, meint er. Aber andererseits sei die Kommune aus Sparzwängen angehalten, ein Prozent der Stellen jährlich abzubauen. Grundsätzlich herrscht die Meinung vor, dass mit einer Wiedereingliederung ein Arbeitsplatz gewissermaßen festgehalten werden kann, der sonst vielleicht bedroht wäre.
Bei der Merck KG zählt die Konzernschwerbehindertenvertreterin Ilona Spitzenberg sogar 936 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die 42 Tage Krankheitsdauer erreicht haben. 150 von ihnen hätten bereits eine Einladung zum Gespräch bekommen, allerdings glaubt sie, &quot;dass nur bei zehn Kollegen etwas getan werden muss. Und die Ausbildung gibt mir das nötige Rüstzeug dazu.&quot;
Auf 40 bis 50 Fälle schätzt Horst Flecken, Schwerbehindertenvertreter der Niederlassung Köln-West der Deutschen Post, den Anteil derer, um den es sich im Unternehmen zu kümmern gilt. &quot;Manchmal reichen einfache technische Hilfsmittel wie ein anderer Tisch zur Wiedereingliederung, manchmal braucht es mehr&quot;, sagt er. Die Betroffenen seien anfangs skeptisch und zurückhaltend gewesen, sich helfen zu lassen. &quot;Erst als wir ausdrücklich darauf hingewiesen haben, dass wir ein besonderes Augenmerk auf den Datenschutz legen, ist man dazu bereit gewesen.&quot;
Am Ende der Ausbildung, die sich beispielsweise auch an ambulante Reha-Zentren richtete, die das Eingliederungsmanagement als Dienstleister für klein- und mittelgroße Unternehmen anbieten möchten, schlug Prof. Dr. Horst Biermann, Leiter des Lehrstuhls für Berufspädagogik und Rehabilitation der Uni Dortmund vor, das Angebot wegen der großen Nachfrage der Schulung grundsätzlich zu etablieren. Und Arbeit und Leben Geschäftsführer Günter Schneider zog das Fazit: &quot;BEM kann dafür sorgen, dass langzeitkranke Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer länger in ihren Betrieben arbeiten können.&quot; Andersrum könnte man auch sagen: Eine gut vorbereitete Wiedereingliederung hält die soziale Verantwortung in den Unternehmen auf einem hohen Level.]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 08:54:00 +0100</pubDate>
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			<title>Erster Preis Demokratie im Betrieb 2011 an Kornelia Dubbel - Arbeit und Leben NRW zeichnet innovative Formen und Modelle von Beteiligung aus</title>
			<link>http://www.aulnrw.de/de/menu-aktuelles/presse/pressemitteilung/article/erster-preis-demokratie-im-betrieb-2011-an-kornelia-dubbel-arbeit-und-leben-nrw-zeichnet-innovativ/</link>
			<description>Pressemitteilung vom 23. November 2011
Mit dem Preis Demokratie im Betrieb zeichnet die Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben 2011 zum zweiten Mal Initiativen, Projekte, Personen oder Aktionen aus, die für mehr Demokratie und Beteiligung in Unternehmen stehen. Schirmherr des diesjährigen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Pressemitteilung vom 23. November 2011
Mit dem Preis Demokratie im Betrieb zeichnet die Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben 2011 zum zweiten Mal Initiativen, Projekte, Personen oder Aktionen aus, die für mehr Demokratie und Beteiligung in Unternehmen stehen. Schirmherr des diesjährigen Preises ist Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen.
Der erste Preis „Demokratie im Betrieb 2011“ geht an Kornelia Dubbel. Seit 45 Jahren arbeitet Frau Dubbel bei der aus der Privatisierung der Bundespost hervor gegangenen Deutschen Telekom Kunden-Service GmbH West in Düsseldorf. Fast ebenso lang engagiert sie sich für die Verbesserung der Einkommens- und Arbeitsbedingungen der Belegschaftsmitglieder. Im Zentrum ihrer Bemühungen stehen dabei betriebliche und gewerkschaftliche Initiativen gegen Lohndrückerei, unzumutbare Schichtdienst-Belastungen und die damit einher gehende Unvereinbarkeit von Familie und Beruf für viele der zumeist weiblichen Beschäftigten. „Dies tut sie mit unglaublicher Energie, mit Hartnäckigkeit und mit einer Beispiel gebenden Haltung“, sagte Malte Hinz, Chefredakteur der Westfälischen Rundschau, in seiner Laudatio.
Der zweite Preis Demokratie im Betrieb 2011 wurde an die Jugend- und Auszubildendenvertretung der Stadt Bochum vergeben.
„Ihr ist es mit Hilfe des neuen Konzepts „Ausbildung 1plus“ gelungen, Ausbildungsplätze in Bereichen einzurichten, die wegen der rigiden Finanzaufsicht der Bezirksregierung zuvor weggefallen waren. Dieser innovative Ansatz kann ein Beispiel für andere Kommunen und Bereiche sein und Impulse für die Schaffung vieler qualifizierter Ausbildungsplätze geben. Wir sehen hierin ein hervorragendes Beispiel für gelebte Demokratie im Betrieb“, so ver.di-Landesleiterin Gabriele Schmidt in ihrer Laudatio.
Ein weiterer zweiter Preis ging an den Betriebsrat von Nokia Siemens Networks in Düsseldorf. Aus der Begründung der Jury von Prof. Dr. Ludger Pries:
„In der heutigen Zeit gehören Zusammenschlüsse und Ausgründungen von Betrieben zum Alltag. Für die Beschäftigten und ihre Betriebsräte sind damit Chancen, aber auch enorme Herausforderungen verbunden. Dem Betriebsrat von Siemens-Nokia ist es gelungen, den Zusammenschluss der Kommunikationsbereiche von Nokia und Siemens zur Nokia Siemens Networks GmbH &amp; Co.KG in Düsseldorf ohne Rechtsstreit und bei fast vollständigem Erhalt der Mitarbeiterrechte mitzugestalten. Betroffen waren hiervon immerhin fast 1.000 Beschäftigte.“&nbsp;
Die Vorsitzende von Arbeit und Leben NRW, Regina Schumacher-Goldner, gratulierte den Preisträgerinnen und Preisträgern und betonte: „Es gehört ausdrücklich zu unseren Zielen, die Durchsetzung betrieblicher Demokratie zu unterstützen und zu begleiten. Deshalb werden wir den Preis 2013 zum dritten Mal ausschreiben und vergeben.“
Weitere Informationen und Fotos von der Preisverleihung unter&nbsp;<link http://www.demokratie-im-betrieb.de/>www.demokratie-im-betrieb.de</link>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 18:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Burnout – neue Wege im Gesundheitsschutz 3. Gesundheitstag von Arbeit und Leben in Dortmund</title>
			<link>http://www.aulnrw.de/de/menu-aktuelles/presse/pressemitteilung/article/burnout-neue-wege-im-gesundheitsschutz-3-gesundheitstag-von-arbeit-und-leben-in-dortmund/</link>
			<description>Pressemitteilung vom 18. November 2011
Hochgesteckte Ziele, zu wenig Personal, Angst zu versagen… das sind die Bedingungen unserer heutigen Arbeitswelt. Die Beschäftigten sind immer stärker beansprucht und häufig am Ende ihrer Kräfte. Beim 3. Gesundheitstag von Arbeit und Leben in Kooperation mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Pressemitteilung vom 18. November 2011
Hochgesteckte Ziele, zu wenig Personal, Angst zu versagen… das sind die Bedingungen unserer heutigen Arbeitswelt. Die Beschäftigten sind immer stärker beansprucht und häufig am Ende ihrer Kräfte. Beim 3. Gesundheitstag von Arbeit und Leben in Kooperation mit der Zeitschrift „Gute Arbeit“ und dem Deutschen Gewerkschaftsbund NRW, der jetzt im Harenberg-City-Center in Dortmund stattfand, wurde klar: Arbeiten bis zur Erschöpfung und hoher Druck sind Phänomene, die die Beschäftigten in Büros und Werkhallen schon längst erreicht haben. Über 100 Anmeldungen von betrieblichen Interessenvertreterinnen und Vertretern stehen dafür, dass man das offensichtlich erkannt hat.
&quot;Burnout ist auch ein Problem der Arbeitsverhältnisse&quot;, so Günter Schneider, Landesgeschäftsführer von Arbeit und Leben, in seiner Begrüßung. Nicht von ungefähr belege Deutschland im Bereich der Umsetzung des europäischen Sozialpartnerabkommens zur Verringerung von arbeitsbedingtem Stress unter 27 Staaten nur den vorletzten Platz. &quot;Jede fünfte Rente&quot;, rechnete die DGB-Vorsitzende Dortmund-Hellweg, Jutta Reiter, vor, &quot;ist eine Erwerbsminderungsrente.&quot; 40 Prozent der Betroffenen litten unter psychischen Erkrankungen - eine alarmierende Zahl.
Gute Arbeitsbedingungen werden nämlich nicht nur daran gemessen, ob beispielsweise der Arbeitsplatz ergonomisch in Ordnung ist, ob die Lichtverhältnisse stimmen etc. Gute Arbeitgeber, meinte die Referentin Dr. Karin Siegrist, achteten auch auf den Führungsstil sowie Fortbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten ihrer Beschäftigten. &quot;Anerkennung ist das Kriterium schlechthin&quot;, sagte sie. Sie verwies auf eine wissenschaftliche Untersuchung, wonach wenig Anerkennung und hohe Verausgabung zu einem 2,5-fach höheren Herzinfarktrisiko führten. Eine gute Anerkennungskultur sei also eine der preiswertesten betrieblichen Verbesserungen überhaupt - und eine Burnout-Bremse. Was den Betriebsrat der Westfälischen Verkehrsgesellschaft, Thomas Rissiek, zu der Frage brachte, ob im Umkehrschluss Manager mit hohem Ansehen gleichsam gesünder lebten. &quot;Ja&quot;, so Karin Siegrist, &quot;die in den höchsten Positionen haben auch die höchste Lebenserwartung. Sie sterben zwar auch irgendwann, aber später.&quot;
Peter Thomas und Marco Althoff vom Unternehmen Amprion nahmen quasi präventiv am Seminar teil. &quot;Wir bauen gerade eine Gesundheitsmanagement auf&quot;, meinte Thomas, &quot;und wir gehen davon aus, dass Burnout auch bei uns ein Thema wird.&quot; Gut dabei: &quot;Unsere Geschäftsführung steht hinter unserer Arbeit.&quot; Betriebsrätin Ingrid Westermann kennt aus ihrem Unternehmen schon fünf bis sechs Burnout-Fälle. &quot;Ein unsichtbarer Krankmacher&quot; sei das Erschöpfungssyndrom, einer, der lange Ausfallzeiten nach sich zöge. Die Identifikation mit Firma und Arbeit berge auch Gefahren - vor allem wenn die Anerkennung fehlt.
Der Berater für Gesundheitsfördernde Führung, Dr. Heinrich Geißler, ging ebenfalls darauf ein. &quot;Vorgesetzte&quot;, meinte er, &quot;nehmen Krankenstände mit.&quot; Er zitierte aus einer Studie, nach deren Ergebnissen sich die Arbeitsbewältigungs-Fähigkeit durch Sport ums 1,8-fache, durch weniger Fließbandarbeit ums 2,1-fache, aber durch mehr Anerkennung durch Vorgesetzte ums 3,6-fache erhöhte. Das praktische Beispiel dafür lieferte Rudi Lang, Betriebsratsvorsitzender des Automobilzulieferers Dräxlmaier. Zwei vergleichbare Abteilungen, zwei Chefs: Obwohl in der ersten Abteilung fast vier Wochenstunden mehr gearbeitet wurde, lag der Krankheitsstand dort erheblich niedriger. Die Erklärung: &quot;Die Mehrarbeit wurde gewissermaßen ausgeglichen durch gute Organisation, offene Führung, mehr Handlungsfreiheit und besseren Führungsstil.&quot; Betriebsrätin Gudrun Kneilmann sieht allgemein noch erhebliche Schwierigkeiten, die krankmachenden Bedingungen einzuschränken. &quot;Es gibt einzelne Maßnahmen&quot;, meint sie, &quot;aber man muss die Arbeit systematisieren.&quot; An dem Punkt ist Kaspar Kottmann vom Josephs-Hospital in Warendorf auch. &quot;Es gibt eine hohe Sensibilität für das Problem Burnout bei uns&quot;, sagte er. Aber noch kein System in der Herangehensweise. Er will es im Arbeitsschutzausschuss der Klinik nun allgemein diskutieren - mit Betriebsräten, Arbeitgebern, Beschäftigten, Betriebsarzt und Sicherheitsbeauftragtem.
Die Bühne ist bereitet, die Rollen sind verteilt. Und, wer übernimmt nun die Regie? Dr. Jürgen Reusch von der Redaktion &quot;gute ARBEIT&quot; weiß es. &quot;Betriebliche Interessenvertretungen haben hier die Lotsenfunktion&quot;, meinte er, &quot;sie müssen sich qualifizieren und ihre Rechte wahrnehmen.&quot; Zuerst müsse es darum gehen, für die einzelnen Betriebe Gefährdungsbeurteilungen durchzuführen. Die Gewerkschaften seien da Vorreiter und bieten Handlungshilfen an. Eines hat die Veranstaltung am deutlichsten gezeigt: es geht nicht um individuelles Fehlverhalten sondern um die Veränderung der krankmachenden Arbeitsbedingungen.]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 18 Nov 2011 13:46:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Projekttage im Zeichen der Berufsvorbereitung - Ehrenamtliche aus dem SchuB-Projekt unterstützen Realschule Heessen</title>
			<link>http://www.aulnrw.de/de/menu-aktuelles/presse/pressemitteilung/article/projekttage-im-zeichen-der-berufsvorbereitung-ehrenamtliche-aus-dem-schub-projekt-unterstuetzen-re/</link>
			<description>Pressemitteilung vom 11. November 2011
Welchen Beruf soll ich ergreifen? Soll es ein Handwerk sein? Diese Frage zu beantworten ist nicht leicht, wenn man vierzehn oder fünfzehn Jahre alt ist und die wenigsten Tätigkeiten aus Erfahrung kennt. Etwas leichter wird es, wenn man selbst schon einmal...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Pressemitteilung vom 11. November 2011
Welchen Beruf soll ich ergreifen? Soll es ein Handwerk sein? Diese Frage zu beantworten ist nicht leicht, wenn man vierzehn oder fünfzehn Jahre alt ist und die wenigsten Tätigkeiten aus Erfahrung kennt. Etwas leichter wird es, wenn man selbst schon einmal Hand angelegt und z.B. einen Raum neu gestrichen oder einen Schrank gebaut hat. 
Diese Gelegenheit können 42 Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen der Realschule Heessen vom 7. bis 9. November jetzt mit Hilfe erfahrener Ehrenamtsexperten des Projektes SchuB – Schule und Beruf – ergreifen. Drei Tage lang wird gesägt, gebohrt, gehämmert und gestrichen – in sieben kleinen Teams von Alt und Jung. Am Mittwochmittag soll dann alles fertig sein: Der Kartenraum ist neu gestaltet, die Toilettenräume erhalten eine neue Farbgebung, die Spielgeräte für die Aktive Pause bekommen ein neues Holzhäuschen und es entsteht ein offener Bücherschrank, in dem Schülerinnen und Schüler Bücher einstellen und ausleihen können. Eine Doku-Gruppe begleitet die jungen Handwerker und bereitet eine Präsentation der Projektwoche vor, und in der Schulküche lernen die Jugendlichen, was es heißt, für große Gruppen und unter Zeitdruck zu kochen. Am Ende, so lautet das Projektziel, sollen alle Schülerinnen und Schüler einen Schritt weiter sein in Sachen Berufsorientierung. 
Einen wichtigen Beitrag hierzu leisten die Ehrenamtlichen aus dem Projekt SchuB. Seit mehr als fünf Jahren begleiten sie Jugendliche im Übergang zum Beruf. Sie fördern handwerkliche Fertigkeiten, bereiten auf das Bewerbungsgespräch vor, organisieren Werksbesichtigungen und berichten aus dem Arbeitsalltag. Ziel ist es, neben Impulsen für die Berufswahl auch Schlüsselkompetenzen wie Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit und Kreativität zu vermitteln. Insgesamt 20 berufserfahrene Ruheständler begleiten die Jugendlichen in der Realschule Heessen während der Projekttage, und viele von ihnen wissen die Zusammenarbeit mit der Schule sehr zu schätzen. 
Ulrich Gloger, der als Berufswahlkoordinator der Schule die Projektwoche begleitet, verweist auf die guten Erfahrungen, die man bisher mit der Zusammenarbeit zwischen Jung und Alt gemacht hat: „Die Jugendlichen entdecken nicht nur Fertigkeiten, die sie gar nicht bei sich vermutet hatten - es ergeben sich auch vertiefende Gespräche mit den Ehrenamtsexperten über die anstehende Berufswahl.“
Über SchuB vermittelt wurden auch weitere 40 Schülerinnen und Schüler, die einige Tage bei zwei möglichen Arbeitgebern verbringen und Erfahrungen aus erster Hand sammeln können. So arbeitet ein Teil der Jugendlichen eine ganze Woche bei der RWE Power AG im Kraftwerk Uentrop zum Thema „Zukunft der Arbeit“; eine andere Gruppe erhält die Chance, in der St. Barbaraklinik in Heessen den Alltag im Krankenhaus live zu erleben. 
Projektinfo
Das Projekt SchuB entstand Mitte 2006 und wird zurzeit von der Arbeitsagentur Hamm unterstützt und teilfinanziert. Träger des Projektes ist Arbeit und Leben DGB/VHS NW in Kooperation mit der Volkshochschule Hamm. Im Angebot sind vor allem Veranstaltungen, die von berufserfahrenen Ruheständler durchgeführt werden: Bewerbungstrainings, Trainings zur sozialen Kompetenz, Werksbesichtigungen und Berichte aus der Arbeitswelt. Darüber hinaus gibt es praktische Projekte, bei denen Alt und Jung z.B. gemeinsam Fahrräder reparieren oder den Schulhof gestalten. Insgesamt wurden bereits fast 500 Veranstaltungen im Rahmen von SchuB durchgeführt.
Ansprechpartnerin:
Dr. Christiana Lütkes, Agentur für gesellschaftliches Engagement
VHS im Heinrich-von-Kleist-Forum, Platz der Deutschen Einheit 1, 59065 Hamm
Tel. 02381-175639
<link info@age-in-hamm.de>info@age-in-hamm.de</link>&nbsp; <link http://www.aulnrw.de/>www.aulnrw.de</link>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 15:42:00 +0100</pubDate>
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			<title>„Burnout“ – Arbeiten bis zur Erschöpfung? 3. Gesundheitstag für Interessenvertretungen</title>
			<link>http://www.aulnrw.de/de/menu-aktuelles/presse/pressemitteilung/article/burnout-arbeiten-bis-zur-erschoepfung-3-gesundheitstag-fuer-interessenvertretungen/</link>
			<description>Pressemitteilung vom 11.Oktober 2011
Hochgesteckte Ziele, zu wenig Personal, Zeitdruck, nicht nachvollziehbare Entscheidungen, ständige Gewissensbisse und Überarbeitung – diese anhaltenden Belastungen am Arbeitsplatz führen dazu, dass Menschen ausbrennen. Die sich häufenden prominenten Beispiele...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Pressemitteilung vom 11.Oktober 2011
Hochgesteckte Ziele, zu wenig Personal, Zeitdruck, nicht nachvollziehbare Entscheidungen, ständige Gewissensbisse und Überarbeitung – diese anhaltenden Belastungen am Arbeitsplatz führen dazu, dass Menschen ausbrennen. Die sich häufenden prominenten Beispiele bilden dabei nur die Spitze des Eisbergs. Denn laut einer Studie der IG Metall werden psychische Erkrankungen in den Betrieben mehr und mehr zu einem ganz realen Problem. Arbeit und Leben NRW stellt das Thema daher in den Mittelpunkt seines 3. Gesundheitstages und zeigt ganz konkrete Lösungsansätze für Interessenvertretungen auf.<br /> <br /> Unter dem Titel „Burnout – Arbeiten bis zur Erschöpfung“ steht ein aktuell besonders viel diskutiertes Problem im Mittelpunkt. Zu Wort kommen dabei Vertreterinnen und Vertreter aus dem betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz genauso wie ein Mediziner, ein Rechtsanwalt, eine Personalleiterin und ein Führungskräfteberater. Sie alle zeigen Handlungsbeispiele für die tägliche Arbeit von Interessenvertretungen auf, um durch eine nachhaltige Gesundheitsförderung gute Arbeitsbedingungen zu schaffen.<br /> <br /> Die thematische Bandbreite des Gesundheitstages reicht von den neuen Entwicklungen in der Arbeitswelt und dem stetig steigenden Leistungsdruck. bis hin zu einem ganzheitlichen Gesundheitsmanagement mit konkreten Maßnahmen, zum Beispiel durch gute Arbeitszeitgestaltung.<br /> Die Referentinnen und Referenten berichten aus der Praxis in Betrieben und zeigen Handlungsansätze auf. Sie beleuchten auch die rechtlichen Möglichkeiten und Chancen der Interessensvertretung im Betrieb.<br /> <br /> Dass die sich häufenden Fälle von prominenten Zeitgenossen wie SPD-Politiker Matthias Platzeck, Medienwissenschaftlerin Miriam Meckel oder Fußball-Coach Ralf Rangnick keineswegs Ausnahmen sind, zeigt eine aktuelle Studie der IG Metall. Bei einer Umfrage unter Betriebsräten gaben 86 Prozent an, den Anstieg psychischer Erkrankungen als „ernst zu nehmendes Problem“ wahrzunehmen. 40 Prozent der Befragten berichteten von einer starken beziehungsweise sehr starken Zunahme solcher Fälle in den Betrieben. IG Metall-Vorstandsmitglied Hans-Jürgen Urban nannte die Zunahme von Stress am Arbeitsplatz und die damit einhergehenden psychischen Erkrankungen eine „gesellschaftliche Zeitbombe“.<br /> <br /> Als Beleg für die Bedeutung des Themas dient auch die Tatsache, dass der Gesundheitstag am 10. November im HCC in Dortmund innerhalb kurzer Zeit ausgebucht war. Arbeit und Leben NRW richtet daher einen Zusatztermin am 24. Januar 2012 ein, für den noch Anmeldungen möglich sind. Weitere Einzelheiten sind dem angehängten Veranstaltungs-Flyer zu entnehmen.<br /> <br /> ]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 11 Oct 2011 09:55:00 +0200</pubDate>
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			<title>40 Unternehmen beteiligen sich bereits am Projekts „female PROFESSIONALS“ Die Potenziale von Frauen im Unternehmen fördern, den demografischen Wandel gestalten</title>
			<link>http://www.aulnrw.de/de/menu-aktuelles/presse/pressemitteilung/article/40-unternehmen-beteiligen-sich-bereits-am-projekts-female-professionals-die-potenziale-von-fra/</link>
			<description>Pressemitteilung vom 29.09.2011
Das Projekt „female Professionals“ unterstützt kleine und mittlere Unternehmen, die Kompetenzen und Potenziale ihrer Mitarbeiterinnen im Alter um 50 Jahre zu fördern und weiterzuentwickeln. Der Anteil der erfahrenen Mitarbeiterinnen an Weiterbildung soll erhöht und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Pressemitteilung vom 29.09.2011
Das Projekt „female Professionals“ unterstützt kleine und mittlere Unternehmen, die Kompetenzen und Potenziale ihrer Mitarbeiterinnen im Alter um 50 Jahre zu fördern und weiterzuentwickeln. Der Anteil der erfahrenen Mitarbeiterinnen an Weiterbildung soll erhöht und ihre Erwerbs- und Berufschancen gefördert werden.
Über 40 Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen beteiligen sich bereits an dem bundesweiten Projekt, das Arbeit und Leben und das Bildungswerk der Wirtschaft Sachsen-Anhalt in sechs Bundesländern umsetzen. Arbeit und Leben Nordrhein-Westfalen kooperiert mit Unternehmen zum Beispiel aus dem Hotelgewerbe, dem Buchhandel und dem Garten- und Landschaftsbau.
Während der Messe Zukunft Personal in Köln nutzten Fachbesucher und Mit-Aussteller die Gelegenheit, sich über die Zielsetzungen des Projektes zu informieren. Auf besonderes Interesse stieß dabei der Ansatz, berufserfahrene Frauen um 50 in den Blick zu nehmen, um mit ihren Potenzialen den Herausforderungen des demografischen Wandels im Betrieb zu begegnen.
Interessierte Betriebe und Interessenvertretungen sind eingeladen, die Angebote des Projektes, das im Rahmen der Bundesinitiative „Gleichstellung von Frauen in der Wirtschaft“ gefördert und durch das Ministerium für Arbeit und Soziales sowie den Europäischen Sozialfonds ESF finanziert wird, kostenfrei zu nutzen.
Unternehmen in NRW wenden sich direkt an Cornelia Scholz, Arbeit und Leben NRW unter Telefon: 0211 93800-23 oder E-Mail: <link scholz@aulnrw.de>scholz@aulnrw.de</link>. ]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 29 Sep 2011 08:56:00 +0200</pubDate>
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			<title>Zertifikate für Betriebsräte - 3. Ausbildung zum strategischen Betriebsratsmanagement an der Ruhr-Universität Bochum abgeschlossen</title>
			<link>http://www.aulnrw.de/de/menu-aktuelles/presse/pressemitteilung/article/zertifikate-fuer-betriebsraete-3-ausbildung-zum-strategischen-betriebsratsmanagement-an-der-ruhr/</link>
			<description>Pressemitteilung vom 28.09.2011
Mit der Übergabe der Zertifikate am 22. September 2011 in Bochum endete für 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Ausbildung „Strategisches Betriebsratsmanagement“, das Arbeit und Leben NRW bereits zum dritten Mal aufgelegt hat. Wir haben das aus sechs Modulen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Pressemitteilung vom 28.09.2011
Mit der Übergabe der Zertifikate am 22. September 2011 in Bochum endete für 14 Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Ausbildung „Strategisches Betriebsratsmanagement“, das Arbeit und Leben NRW bereits zum dritten Mal aufgelegt hat. Wir haben das aus sechs Modulen bestehende Seminarangebot gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum entwickelt. Beteiligt sind Prof. Dr. Klaus Harney, Lehrstuhl für Berufs- und Wirtschaftspädagogik, Prof. Dr. Heiner Minssen, Lehrstuhl für Arbeitsorganisation und Arbeitsgestaltung sowie Prof. Dr. Ludger Pries, Lehrstuhl für Soziologie/Organisation, Migration, Mitbestimmung. 
Es bietet Interessenvertretungen Unterstützung bei der Einschätzung wirtschaftlicher Hintergründe und bei der Lösung komplexer betrieblicher Probleme. 
Bei der Übergabe der Zertifikate betonte Günter Schneider, dass die erfolgreiche Kooperation auch in den nächsten Jahren fortgesetzt werden soll. Die gelungene Kombination aus Theorie und Praxis biete eine wichtige zusätzliche Hilfestellung für betriebliche Interessenvertretungen.
Die nächste Ausbildung startet am 31. Januar 2012.
Einen Einblick in die Ausbildung bietet der beigefügte Artikel, den wir zur freien Verfügung stellen.
Weitere Informationen und Anmeldung ab dem 10.10.2011 unter <link http://www.aulnrw.de/>www.aulnrw.de</link>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 28 Sep 2011 11:25:00 +0200</pubDate>
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		<item>
			<title>Politische Bildung gegen Rechts: Volkshochschule Aachen fördert bürgerschaftliches Engagement - Arbeit und Leben richtet Koordinierungsstelle für Lokalen Aktionsplan ein</title>
			<link>http://www.aulnrw.de/de/menu-aktuelles/presse/pressemitteilung/article/politische-bildung-gegen-rechts-volkshochschule-aachen-foerdert-buergerschaftliches-engagement-ar/</link>
			<description>Pressemitteilung vom 14. Juli 2011
Aachen. Die Volkshochschule Aachen unterstützt im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ bürgerschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Arbeit und Leben NW richtet zu diesem Zweck eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Pressemitteilung vom 14. Juli 2011
Aachen. Die Volkshochschule Aachen unterstützt im Rahmen des Bundesprogramms „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ bürgerschaftliches Engagement gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus. Arbeit und Leben NW richtet zu diesem Zweck eine externe Koordinierungsstelle ein, um bei der Umsetzung des Lokalen Aktionsplans Aachen zu helfen.
Das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend führt seit Januar 2011 die erfolgreiche Arbeit der beiden Bundesprogramme „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ und „kompetent. für Demokratie – Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus“ unter einer gemeinsamen Überschrift fort. Gefördert werden ziviles Engagement, demokratisches Verhalten und der Einsatz für Vielfalt und Toleranz. Das Bundesministerium stellt hierfür bis 2013 jährlich 24 Millionen Euro zur Verfügung.
&nbsp;Angesprochen werden sollen besonders Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen, lokal einflussreiche öffentliche und zivilgesellschaftliche Akteure sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren. Der Fokus des Programms liegt auf kommunaler Ebene. Dort sollen in kommunaler Verantwortung Lokale Aktionspläne erarbeitet werden, die zur Stärkung der Demokratieentwicklung vor Ort beitragen. Thematische Bausteine für die Arbeit vor Ort in Aachen sind: Stärkung der demokratischen politischen Kultur, Prävention durch politische Bildung und Politikberatung sowie die Aneignung demokratischer kultureller und geschichtlicher Identität. Für Arbeit und Leben DGB/VHS Nordrhein-Westfalen übernimmt Dominik Clemens die Leitung der externen Koordinierungsstelle. „Grundsätzlich ist der lokale Ansatz genau richtig. Antidemokratischen und rechtsextremen Strukturen muss vor Ort begegnet werden. Erste potenzielle Partner zur Entwicklung und Umsetzung des Lokalen Aktionsplans konnten bereits gewonnen werden. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich weitere Interessierte bei uns melden“, erklärt Dominik Clemens.
Arbeit und Leben Geschäftsführer Günter Schneider freut sich, dass die Kooperation mit der Volkshochschule Aachen zustande gekommen ist: „Hier können wir das Know How, über das unsere Landesgeschäftsstelle verfügt, auch auf der lokalen Ebene konstruktiv einbringen.“ Wie es mit dem Programm weitergeht, hängt an der Entscheidung über den Lokalen Aktionsplan. Günter Schneider: „Die Finanzierung für 2011 ist gesichert. Wenn der Lokale Aktionsplan positiv bewertet wird, stehen für 2012 und 2013 weitere Mittel zur Verfügung. Für die Zeit danach wird das Bundesministerium dann hoffentlich neue Ideen entwickeln. Denn wir müssen langfristig an diesem Thema arbeiten.“
<hr  />
<media 495 - download>Pressemitteilung als Word-Datei</media>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 08:22:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Das hier ist praktische Lebenshilfe für den Betrieb“ - Über 130 Betriebs- und Personalräte beim Arbeitsrechtstag Rhein-Ruhr</title>
			<link>http://www.aulnrw.de/de/menu-aktuelles/presse/pressemitteilung/article/das-hier-ist-praktische-lebenshilfe-fuer-den-betrieb-ueber-130-betriebs-und-personalraete-b/</link>
			<description>Pressebericht vom 8. Juli 2011
Pietro Coladangelo hat da, wo es hilft, eine ganz einfache Sicht der Dinge. Was in der Firma falsch läuft, ärgert den Betriebsrat, der auch Problemlöser sein will. Wie rund 120 Kolleginnen und Kollegen aus Betrieben und Verwaltungen nutzte er den Arbeitsrechtstag,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Pressebericht vom 8. Juli 2011
Pietro Coladangelo hat da, wo es hilft, eine ganz einfache Sicht der Dinge. Was in der Firma falsch läuft, ärgert den Betriebsrat, der auch Problemlöser sein will. Wie rund 120 Kolleginnen und Kollegen aus Betrieben und Verwaltungen nutzte er den Arbeitsrechtstag, den Arbeit und Leben Nordrhein-Westfalen am 29. Juni 2011 in Essen veranstaltete, um arbeitsrechtlich auf dem Stand zu bleiben - und natürlich auch, um seinen Ärger abzubauen.
Die erste Referentin des Tages konnte ihm denn auch gleich einen Fingerzeig geben. Es ging um zwei Kollegen, die, so Coladangelo, &quot;2010 komplett krank waren&quot;. Und denen die Firma ihren Urlaub verweigerte. &quot;Der Urlaub ist zu nehmen&quot;, konstatierte die zum Thema &quot;Entwicklungen im Urlaubsrecht&quot; referierende Richterin Alexandra Rüter, &quot;wenn die Firma das blockiert, hat der Arbeitnehmer einen Schadensersatzanspruch.&quot; Den er allerdings selbst einklagen müsse. &quot;Das ist das Problem&quot;, brummt Coladangelo, &quot;er will gegen seinen Arbeitgeber nicht klagen.&quot;
Betriebsabläufe, Arbeitszeitregelungen, Lohn, Urlaub - immer geht es für die Personal- und Betriebräte um das Händeln mal großer, mal kleiner Probleme. Und besonders schwierig wird es, wenn betriebliche Praxis auf aktuelle Rechtsprechung trifft - und die Betriebe den aktuellsten Arbeitsgesetzen hinterherhinken. 
Solche Beispiele wusste fast jeder aus seinem Betrieb zu berichten. Und daher kennt auch jeder den Druck. &quot;Die Tendenz zu mehr Konflikten ist da&quot;, stellt Wolfgang Haase fest, &quot;und es wird immer schwieriger, auf dem Laufenden zu bleiben.&quot; Allein bei den Arbeitszeiten: &quot;Früher hast Du Fünf-Tage-Woche gehabt und fertig.&quot; Heute werde sie weiter und weiter ausgedehnt. &quot;Da ist nichts gegen zu sagen&quot;, meint er - nur es müsse geregelt werden.
&quot;So was wie das Seminar hier&quot;, stellt Werner Mosdzien, stellv. Betriebsratschef eines Krankenhauses fest, &quot;ist eine praktische Lebenshilfe für den Betrieb.&quot; Gerade hatte Arbeitsgerichtsdirektor Gerhard Stiens über &quot;Krankheit und verhaltensbedingte Kündigung&quot; gesprochen, da hatte Mosdzien schon ein Beispiel parat. &quot;Krankmeldungen sind immer ein Thema&quot;, meint er. Bis Tag 3, aber unbedingt vorher bereits telefonisch. Und wenn in der Firma keiner drangeht, dann einen Zeugen anrufen lassen. Die lässige Art des Umgangs mancher damit ist das eine, das andere sei allerdings die stark gestiegene Arbeitsbelastung. Jedenfalls seien in der Klinik zahlreiche Verstöße gegen das Arbeitszeitgesetz festgestellt worden.<br /><br />&quot;Entwicklungen im Befristungsrecht&quot; machte Arbeitsgerichtsdirektor Olaf Klein zum Thema. Ein gehörig vermintes Gelände, es gilt vieles zu beachten und Fristen nicht zu verpassen. &quot;Unsere Arbeit geht schon in Richtung Spezialistentum&quot;, sinniert Betriebsrat Ulrich Schröder. Auch er spricht von größer werdendem Druck für die Betriebsräte - der gehe indes nicht nur vom Arbeitgeber, sondern inzwischen auch von den Kolleginnen und Kollegen aus. Die seien heute durchaus gut informiert. Dann heißt es: &quot;Wir wollen das nicht mehr!&quot; Mach mal . . ., folgert Schröder daraus.<br /><br /> Den Einsatz von Internet und Email in den Betrieben spielten die Arbeitsgerichtsdirektoren Albrecht Kleinschmidt und Wilfried Löhr-Steinhaus in einem Rollenspiel durch. Wer wann und wie lange Zugriff auf den Betriebsrats-PC haben darf, die Fragen gilt es wohl in manchem Betrieb noch zu klären, während es darüber längst richterliche Entscheidungen gibt. Nämlich nicht nur der Betriebsratsvorsitzende und seine Stellvertreter, sondern jedes BR-Mitglied. Auch auf Facebook dürften sie zugreifen. Wenn es auch noch keine richterliche Entscheidung darüber gibt, vertritt Arbeitsrechtler Dr. Frank Lorenz die Meinung: &quot;Facebook ist ein Sammelsurium, von daher stehen auch BR-Infos darauf. Und wenn man darauf keinen Zugriff haben darf, wäre das aus meiner Sicht ein Verstoß.&quot; Lorenz referierte noch zum Thema &quot;Arbeitnehmerdatenschutz&quot;.
Der Vorsitzende des DGB NRW, Andreas Meyer-Lauber, machte in seinem Schlusswort gegen Ende der Tagung deutlich, warum es in Wirtschaft und Politik gerade jetzt um Druck und Gegendruck gehen müsse. Der Kündigungsschutz werde permanent unterlaufen, die Risiken immer mehr auf die Beschäftigten abgewälzt, Lohndrückerei an allen Ecken und Enden. &quot;Qualifizierte, aber arbeitslos gewordene Menschen werden heute in die Leiharbeit gezwungen. Mit der Folge, dass sie auf den Jobs der Geringerqualifizierten sitzen - für die dann gar nichts bleibt&quot;, schimpft er. So gehe es rund 800.000 der eine Millionen Leiharbeiter in Deutschland. Zwei Drittel der sieben Millionen Minijobber hätten diesen als einzige Einkommensmöglichkeit. All das sei &quot;ein Einfallstor für Lohndrückerei&quot;! Dann fand Meyer-Lauber von der Politik zurück in den Betrieb und damit zu den Kolleginnen und Kollegen im Plenum. Ob Leiharbeit oder untertarifliche Bezahlung: &quot;Es kommt keiner drum herum, sich mit der Geschäftsleitung auseinanderzusetzen.&quot; 
Pietro Coladangelo weiß das längst. Wenn's auch nur um Urlaub ging. &quot;Aber dass da gegen geltendes Recht verstoßen wird, das ärgert mich.&quot; Man ahnt es: Wird wohl doch nichts mit Frustabbau. Aber Coladangelo weiß jetzt Bescheid und will mit dem Kollegen noch mal sprechen.
<p class="MsoNormal"><span style="font-size:11.0pt;font-family:&quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;"></span></p>
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<p class="MsoNormal"><media 461 - download>Pressebericht als Word-Datei</media></p>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 08 Jul 2011 11:31:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ruheständler leisten ehrenamtliche Arbeit und helfen Schülern. Agentur für gesellschaftliches Engagement feiert zehnjähriges Bestehen</title>
			<link>http://www.aulnrw.de/de/menu-aktuelles/presse/pressemitteilung/article/ruhestaendler-leisten-ehrenamtliche-arbeit-und-helfen-schuelern-agentur-fuer-gesellschaftliches-eng/</link>
			<description>Pressemitteilung vom 27. Juni 2011
Hamm. Sie klingen eher nüchtern und sachlich – die Abkürzungen AGE und SchuB. Sie stehen jedoch für zwei einzigartige Projekte, die im Bereich der ehrenamtlichen Arbeit in der Stadt Hamm neue Maßstäbe gesetzt haben. Am 11. Juli feiert die Agentur ab 19 Uhr ihr...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Pressemitteilung vom 27. Juni 2011
Hamm. Sie klingen eher nüchtern und sachlich – die Abkürzungen AGE und SchuB. Sie stehen jedoch für zwei einzigartige Projekte, die im Bereich der ehrenamtlichen Arbeit in der Stadt Hamm neue Maßstäbe gesetzt haben. Am 11. Juli feiert die Agentur ab 19 Uhr ihr zehnjähriges, das Projekt SchuB fünfjähriges Bestehen im Gerd-Bucerius-Saal der Volkshochschule Hamm. Die Agentur für gesellschaftliches Engagement (AGE) bietet eine Plattform für ältere Menschen, die sich für das Gemeinwohl engagieren möchten. Im Rahmen von Schule und Beruf (SchuB) bereiten über 40 Ruheständler junge Menschen auf den Einstieg ins Berufsleben vor.
Sie bauen Brücken, gestalten eine Hörzeitung für erblindete und sehbehinderte Menschen und bringen Hilfsgüter nach Rumänien. Sie helfen Schülerinnen bei ihren Bewerbungen, vermitteln praktische Erkenntnisse aus ihrem Berufsalltag oder stehen einfach nur als Ansprechpartner zur Verfügung. Sie, das sind ältere Menschen und Ruheständler, die ihre Freizeit zu einem großen Teil dem Allgemeinwohl widmen. Passgenaue Weiterbildung für die Ehrenamtlichen bürgt für erstklassige Arbeit. Unterstützt wird das Engagement von Hammer Unternehmen und Betrieben sowie der Agentur für Arbeit. Die erste Finanzierung übernahm das Ministerium für Familie, Jugend, Frauen und Gesundheit. Dass die Arbeit preiswürdig ist, beweisen mehrere Auszeichnungen: Robert Jungk Preis (2005), Startsocial Berufsauswahl (2006) sowie die Ehrung verdienter Persönlichkeiten des Schullebens (2010).
  Die Agentur AGE wurde 2001 von Arbeit und Leben DGB/VHS NW und der Volkshochschule der Stadt Hamm mit dem Ziel ins Leben gerufen, ehrenamtliches Engagement von älteren Menschen und Ruheständlern zu fördern. Um Schülerinnen und Schülern konkret beim Übergang von der Schule zum Beruf zu unterstützen, wurde 2006 das Projekt Schule und Beruf (SchuB) gegründet. „Wir sind vom Erfolg beider Projekte überwältigt“, sagt die Projektverantwortliche Dr. Christiana Lütkes. „Wir haben eine Initialzündung gegeben, und über die Zeit haben sich AGE und SchuB zu absoluten Selbstläufern entwickelt. Grund genug, das Jubiläum mit unseren Ehrenamtlichen, Kooperationspartnern, Freunden und Unterstützern entsprechend zu feiern. Wir freuen uns besonders, dass mit Staatssekretär Professor Klaus Schäfer aus dem Familienministerium auch die Landesregierung zum Thema Ehrenamt Stellung beziehen wird.“
<hr  />
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			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 27 Jun 2011 16:20:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>„Demokratie stärken, Zivilgesellschaft fördern“ Arbeit und Leben NRW beteiligt sich an den Aktionstagen Politische Bildung </title>
			<link>http://www.aulnrw.de/de/menu-aktuelles/presse/pressemitteilung/article/demokratie-staerken-zivilgesellschaft-foerdern-arbeit-und-leben-nrw-beteiligt-sich-an-den-akt/</link>
			<description>Pressemitteilung vom 2. Mai 2011
Politische Bildung lebendig erleben: Die diesjährigen Aktionstage Politische Bildung laden Bürgerinnen und Bürger vom 5. bis zum 23. Mai 2011 bundesweit zum Mitmachen ein. Auf über 500 Veranstaltungen stellen sich Akteure der politischen Bildung vor und sorgen für...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Pressemitteilung vom 2. Mai 2011
Politische Bildung lebendig erleben: Die diesjährigen Aktionstage Politische Bildung laden Bürgerinnen und Bürger vom 5. bis zum 23. Mai 2011 bundesweit zum Mitmachen ein. Auf über 500 Veranstaltungen stellen sich Akteure der politischen Bildung vor und sorgen für ein abwechslungsreiches Programm. Wie schon in den vergangenen Jahren beteiligen sich Veranstalter aus ganz Deutschland an der größten Kampagne für die politische Bildung.
&nbsp;Auch Arbeit und Leben NRW ist dabei und beteiligt sich mit vielfältigen Veranstaltungen in Aachen, Bochum, Dortmund, Düsseldorf, Duisburg, Hattingen, Herne, Leverkusen, Marl, Oberhausen und Wuppertal. <br /> Ein Höhepunkt ist die Präsentation der Ausstellung „Du studierst – wir helfen!“, die im Rahmen des Programms „Politische Bildung in Aktion“, gefördert von der bpb und von der Robert-Bosch-Stiftung realisiert wurde. Szabina Nagyváradi aus Budapest hat die Situation von sozial benachteiligten Studierenden in Deutschland und Ungarn verglichen. Zur Ausstellungseröffnung laden wir herzlich für den 11. Mai 2011 um 10 Uhr in den Artur-Hauck-Saal im Gewerkschaftshaus Düsseldorf, Friedrich-Ebert-Straße 34–38 ein.
Die Aktionstage Politische Bildung finden jedes Jahr vom 5. bis zum 23. Mai statt.&nbsp; Den historischen Rahmen bilden die Gründung des Europarates am 5. Mai 1949 sowie die Unterzeichnung des Grundgesetzes am 23. Mai 1949.&nbsp; Die Aktionstage werden in Deutschland seit 2004 von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), vom Bundesausschuss Politische Bildung (bap) sowie von den Landeszentralen für politische Bildung initiiert. Zeitgleich finden die Aktionstage Politische Bildung in Österreich, im deutschsprachigen Teil Belgiens und in Südtirol statt.
Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.bpb.de/aktionstage, unter <link http://www.bap-politische-bildung.de>www.bap-politische-bildung.de</link>
<hr><p><link fileadmin/user_upload/Redakteure/pdf-download/Pressemitteilungen/110502_Aktionstage_politische_Bildung.pdf - download>Pressemitteilung als PDF</link></p>]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 02 May 2011 00:00:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Ausgezeichnet wird: Demokratie im Betrieb</title>
			<link>http://www.aulnrw.de/de/menu-aktuelles/presse/pressemitteilung/article/ausgezeichnet-wird-demokratie-im-betrieb/</link>
			<description>Pressemitteilung vom 2. Februar 2011
Arbeit und Leben NRW lobt auch 2011 Preis für Beteiligung aus
Mitreden und mitbestimmen im Betrieb – ein Ziel, für das sich viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tagtäglich einsetzen. Doch nicht jeder Arbeitgeber ist offen für die Ideen und Vorschläge der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<br />Pressemitteilung vom 2. Februar 2011
<h3 class="MsoNormal"><span style="font-family: &quot;Arial&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Arbeit und Leben NRW lobt auch 2011 Preis für Beteiligung aus</span></h3>
Mitreden und mitbestimmen im Betrieb – ein Ziel, für das sich viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer tagtäglich einsetzen. Doch nicht jeder Arbeitgeber ist offen für die Ideen und Vorschläge der Beschäftigten. Mit dem Preis „Demokratie im Betrieb“ zeichnet die Landesarbeitsgemeinschaft Arbeit und Leben 2011 zum zweiten Mal Initiativen, Projekte, Personen oder Aktionen aus, die für mehr Demokratie und Beteiligung in Unternehmen stehen. Schirmherr des diesjährigen Preises ist Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. 
Ausgezeichnet werden innovative Formen und Modelle von Beteiligung im Betrieb, Gleichstellungsprojekte, Neugründungen von Betriebs- oder Personalräten, Schwerbehindertenvertretungen oder Jugendvertretungen sowie Projekte, die die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern stärken. „Uns kommt es darauf an, das Engagement von Beschäftigten hervorzuheben, die sich für mehr Beteiligung, bessere Arbeitsbedingungen oder Sicherung bestehender oder die Schaffung neuer Arbeitsplätze eingesetzt haben“, erklärt Günter Schneider, Geschäftsführer von Arbeit und Leben: „Oft wird Mitbestimmung als Hemmschuh für die Weiterentwicklung von Unternehmen dargestellt. Das Gegenteil ist der Fall. Innovative Vorschläge aus der Mitarbeiterschaft bringen auch die Betriebe voran.“ Ein gutes Beispiel hierfür sei der Jugendauszubildendenvertreter, der mit seinem Engagement für die Übernahme aller Auszubildenden bei einem Essener Werkzeugmacher 2009 den ersten Preis errang.
Für den Wettbewerb können sich Einzelpersonen, Teams, Gruppen sowie gesamte Vertretungsgremien bewerben. Neben Vertretern von Arbeitgebern und Gewerkschaften entscheiden über die Preisträger: Malte Hinz, Chefredakteur der Westfälischen Rundschau, Professor Franz Josef Düwell, Vorsitzender Richter am Bundesarbeitsgericht sowie Maria Springenberg-Eich, Leiterin der Landeszentrale für politische Bildung NRW. Dabei werden vor allem folgende Kriterien berücksichtigt: Beteiligungsorientierung, innovativer Charakter, Nachwuchsförderung, Geschlechtergerechtigkeit und Förderung von Partizipation im Betrieb. Voraussetzung ist, dass der Betrieb mindestens eine Niederlassung in Nordrhein-Westfalen hat.
Vorschläge und Bewerbungen können bis zum 15. Juni 2011 unter dem Stichwort „Preis Demokratie 2011“ eingereicht werden bei der Landesgeschäftsstelle von Arbeit und Leben: Arbeit und Leben DGB/VHS NW, Mintropstraße 20, 40215 Düsseldorf (<link http://www.aulnrw.de/>www.aulnrw.de</link>). Der Preis wird am 23. November 2011 im Anschluss an den Arbeitsrechtstag Rhein-Ruhr in Essen feierlich übergeben.
Medienpartner ist die WAZ-Gruppe.
<hr><p><link fileadmin/user_upload/Redakteure/pdf-download/Pressemitteilungen/110202_Preis_Demokratie_im_Betrieb.pdf - download>Pressemitteilung als PDF</link></p> ]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 Feb 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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			<title>Die Schattenseiten des „Jobwunders“</title>
			<link>http://www.aulnrw.de/de/menu-aktuelles/presse/pressemitteilung/article/die-schattenseiten-des-jobwunders/</link>
			<description>Pressemitteilung vom 06. Januar 2011
Arbeit und Leben NRW veranstaltet Fachforum für Interessenvertretungen
Minijobs, Leiharbeit, Dumpinglöhne – immer mehr Beschäftigte spüren die Schattenseiten des deutschen „Jobwunders“. Im Rahmen des 10. Düsseldorfer Forums beleuchten Expertinnen und Experten...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="align-right">Pressemitteilung vom 06. Januar 2011</p>
<h3>Arbeit und Leben NRW veranstaltet Fachforum für Interessenvertretungen</h3>
Minijobs, Leiharbeit, Dumpinglöhne – immer mehr Beschäftigte spüren die Schattenseiten des deutschen „Jobwunders“. Im Rahmen des 10. Düsseldorfer Forums beleuchten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis die Aspekte von unterschiedlichen Beschäftigungsverhältnissen. Die Konferenz „Fair statt prekär. Gute Arbeit – Herausforderungen für Interessenvertretungen, Gewerkschaften und Rechtsprechung“ gibt am 30. und 31. März 2011 zugleich Handlungsbeispiele für die tägliche Arbeit von Interes-senvertretungen.
Bereits zum zehnten Mal beschäftigt sich das Düsseldorfer Arbeits- und Sozialrechtsforum intensiv mit aktuellen Problemstellungen. Zu Wort kommen dabei hochkarätige Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Rechtspraxis und -wissenschaft sowie der Gewerkschaften, wie zum Beispiel Andrea Kocsis, stellvertretende ver.di-Bundesvorsitzende, Gerd Hoofe, Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales sowie Burghard Kreft, Vorsitzender Richter am Bundesarbeitsgericht. Veranstalter der zweitägigen Konferenz ist Arbeit und Leben NRW in Kooperation mit ver.di NRW.
Die thematische Bandbreite des Fachforums reicht von der Arbeitszeitflexibilisierung über Dumpinglöhne und Leiharbeit bis hin zum stetig steigenden Leistungsdruck. Die Referentinnen und Referenten berichten aus der Praxis in Betrieben und zeigen Handlungsansätze auf. Sie beleuchten die Möglichkeiten und Chancen der Tarifpolitik, aber auch der Interessensvertretung im Betrieb.
Das 10. Düsseldorfer Arbeits- und Sozialrechtsforum findet am 30. und 31. März 2011 im NH-Hotel Düsseldorf statt. Eine verbindliche Anmeldung ist erforderlich. Weitere Einzelheiten sind dem angehängten Veranstaltungs-Flyer zu entnehmen.
<hr><p><link fileadmin/user_upload/Redakteure/pdf-download/Pressemitteilungen/110106_Duesseldorfer_Forum.pdf - download>Pressemitteilung als PDF</link></p> ]]></content:encoded>
			<category>Presse</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 06 Jan 2011 00:00:00 +0100</pubDate>
			
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